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Ein wunderbarerer Platz der Geborgenheit und des Wohlfühlens: Das YachtHotel Helvetia am Lindauer Hafen, wo der Bodensee die Alpen küsst

Ein wunderbarerer Platz der Geborgenheit und des Wohlfühlens: Das YachtHotel Helvetia am Lindauer Hafen, wo der Bodensee die Alpen küsst
ZEN Sauna mit Seeblick (Bild: Hotel - Helvetia)

Lindau – Hinter dem Hotel Helvetia, direkt am Lindauer Hafen liegen viele Jahre der stetigen Renovierung und teilweise große Umbauphasen aber auch Neuorientierungen.  Das Helvetia hat sich in dieser Zeit von einem saisonal geführten Drei-Sterne-Hotel zu einem außerordentlichen Tagungs- und Wellness-Domizil in Vier-Sterne-Superior Qualität im Ganzjahresbetrieb weiterentwickelt. Das Ziel: Gastfreundschaft in einem außergewöhnlichen Ambiente zu bieten und zu leben.

Yachtsuite (Bild: Hotel – Helvetia)

Begonnen hat die Hotelgeschichte der Familie Nitsche, als Brundhild und Karl Nitsche das etwas biedere, in die Jahre gekommene Helvetia direkt am Lindauer Hafen 1967 erworben haben.  Es folgten Jahre des Umbaus, der Renovierung aber auch der völlig neuen Ausrichtung. Das brachte angesichts der exponierten Lage in der Lindauer Altstadt, direkt Hafen und unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes aber auch des Umweltschutzes enorme Herausforderungen mit sich.

Außenaufnahme (Bild: Hotel – Helvetia)

Im Winter 1999 entschloss sich Karl Nitsche junior, inzwischen Chef im Haus, zu einer gravierenden Umstrukturierung und Neuorientierung. Vom saisonal von April bis Oktober geöffneten, eher rustikalem Hotel, war es ein langer Weg zum Ganzjahresbetrieb am Lindauer Hafen. Damit nicht genug. Nitsche hatte den Anspruch, das erste Wellnesshotel im und am Bodensee zu werden. Nitsche: „Nach einer langen Planungsphase haben wir im Frühjahr 2004 unsere Beauty Lounge eröffnet. Aber das war längst nicht alles. Bald stand die Kernsanierung aller Zimmer und des Hallenbades sowie ein Anbau an das historische Haus an. Eine ZEN Sauna mit Seeblick war unser nächster Schritt“.

ZEN Sauna mit Seeblick (Bild: Hotel – Helvetia)

Diesem sollten noch viele weitere folgen. 2007/2008 entstand die sogenannte „Alpenlounge“. Es folgten eine neue Aufzugsanlage sowie der Einbau einer völlig neu konzipierten Küche. Im Winter 2008 ging ein weiterer Erweiterungsbau an den Start. Weitere 12 Zimmer und vier Suiten erlebten eine Kernsanierung mit einigen neuen Höhepunkten, so u.a. japanische Suiten und Kuschel-Suiten. Sie bilden den Grundstein für Verwöhnwochenenden mit ihren vitalen Wellness-Bausteinen. Es folgten weitere Themensuiten mit klangvollen Namen und in hochwertiger Ausstattung: Swiss Mountain und Neuschwanstein, alle mit Farblicht-Klangbadewannen und in Echtholzausstattung mit im Mond geschlagener Weißtanne. Alles in allem bieten diese Suiten ein kuscheliges und elegantes Lifestyle-Ambiente.

Golden Lobster Suite (Bild: Hotel – Helvetia)

2018 freute sich das Helvetia über eine erneute Vier-Sterne Superior Zertifizierung. Aber auch das war Karl Nitsche noch nicht genug. Die Alpenlounge-Sauna erhielt eine neue Einrichtung als Yachtsauna. Für die Mitarbeiter erwarb Nitsche ein neues Wohnhaus, 2020 folgte einem Steinwurf vom Hotel entfernt für die Gäste eine eigene „YachtGarage“ mit 14 Stellplätzen.

Das Thema „Yacht“ beschäftige Nitsche. „Wir wollten eine neue Nische finden, etwas, was es in der Deutschen Hotellerie noch nie gab“. Neben der außergewöhnlichen Lage am Lindauer Hafen entwickelte der innovative und erfindungsreiche Hotelchef ein völlig neues Konzept: Das Übernachten auf hoteleigenen Yachten im Lindauer Hafen. „Wir haben schnell gemerkt, dass nur der Blick auf Lage und Wellness zu kurz greift“, so Nitsche. Der neue Name „YachtHotel Helvetia“ war geboren. Nitsche dazu: „Eine Yacht steht für Individualität, Eleganz und ein ganz besonderes maritimes Lebensgefühl. Das soll unseren Gästen wunderbare Auszeiten vom Alltag bieten“. Selbstverständlich sind auch Ausfahrten mit den Yachten auf dem Bodensee möglich. Dazu gehört auch ein sogenanntes „Seataxi“, welches das Haus vom Lindauer Hafen mit dem Festlandparkplatz vor der Insel verbindet.

Seit einigen Jahren steht direkt am historischen Mangturm ein neuer Platz zur Verfügung, die Harbour Longue. Die auf Stelzen erbaute Terrasse bietet neben dem kulinarischen Angebot auch einen grandiosen Blick auf den See, die Berge sowie die ein- und ausfahrenden Schiffe der „Weißen Bodenseeflotte“ sowie die vielfältigen Aktivitäten der Yachtbesitzer, die ihren Liegeplatz im Lindauer Hafen haben.

Harbour Lounge (Bild: Hotel – Helvetia)

Das Thema „Umwelt“ spielt im Helvetia eine große Rolle.  Aber nur mit einem hohen finanziellen Aufwand lässt sich dieser unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes auch tatsächlich effizient umsetzen. Zwischenzeitlich arbeiten zwei hochmoderne Blockheizkraftwerke mit einer Betriebsleistung von elf kWh im 24-Stunden-Betrieb. Sie erzeugen nicht nur Strom sondern auch Wärme für die beiden Pools. Die Ersparnis beträgt in den kommenden 20 Jahren 186.000 Liter Heizöl. Das vermeidet 189.000 kg schädliches CO2. Alle Fenster hat Nitsche unter Berücksichtigung modernster Zertifizierungen ausgetauscht. Die Hotelküche verfügt, energetisch optimiert, über modernste Geräte. Eine Solarthermie-Anlage auf dem Dach beheizt die Großspülanlage im Küchenbereich. Nitsche dazu: „Auch diese Maßnahme spart Ressourcen“.

Infinity Pool (Bild: Hotel – Helvetia)

Den Strom bezieht das Helvetia ausschließlich aus Vorarlberg zu 100 % aus Wasserkraft. Ein weiterer Schritt in Sachen Nachhaltigkeit war der Entschluss, eine eigene Wäscherei zu integrieren. In der Vergangenheit war es üblich, die gesamte Wäsche außer Haus zu geben. Heute wäscht das Haus mit eigenen Großwäschereimaschinen die gesamte Wäsche, die im Haus anfällt. Nitsche ist stolz darauf, dass er durch diese Maßnahme mindestens 12.000 LKW-Kilometer einsparen kann.  „Früher war Outsourcing von Dienstleistungen im Trend – vor Jahren haben wir uns schon genau gegen diesen Trend entschieden. Dem Insourcing, die Bündelung von Wissen und Arbeitsabläufen gehört die Zukunft“ ist sich Nitsche sicher.

„Heuer hat uns die Corona-Krise extrem viel abverlangt. Wir haben beinahe jeden Tag aufs Neue gezittert, ob wir den Hotelbetrieb überhaupt einigermaßen wirtschaftlich weiterführen können und tun dies auch heute noch“, berichtet Nitsche. Aber das Haus ist gut ausgelastet, auch wenn das kulinarische Angebot reduziert werden musste. Die nächsten Monate werden weisen, wie es in der Hotelbranche weitergehen wird. Nitsche fühlt sich mit seiner Ausrichtung auf Wellness, Wohlfühlambiente, vielfache Dienstleistungen und den verschiedensten Lifestyleprodukten jedenfalls gut aufgestellt. Und das zu jeder Jahreszeit.  Nitsche dazu: „Jeder soll spüren: In diesem Haus geht es mir gut. Es sind die kleinen Herzlichkeiten, die aus einem guten einen wundervollen Platz machen“.

Wilfried Vögel

Weitere Infos: www.hotel-helvetia.com