Ein Unentschieden, das den TSV nicht vollends glücklich macht

Ein Unentschieden, das den TSV nicht vollends glücklich macht
Ein Zähler, aus dem man gerne einen "Dreier" gemacht hätte, hat sich der TSB Berg gesichert (rote Trikots). (Bild: Horst Pawlowski)
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Redaktion

Crailsheim (wb/tmy) – Der TSV Berg hat sich nach einer recht umkämpften Partie in der Fußball-Verbandsliga Württemberg mit 1:1 (0:0) vom TSV Crailsheim getrennt und baut seine Serie aus.

Auf – laut TSV-Vereinsmitteilung – schwer zu bespielendem Geläuf taten sich die „Rot-Weißen“ lange Zeit schwer und trafen auf einen sehr robust spielenden Gegner, der keinen Zweikampf her schenkte. „Natürlich freuen wir uns, unsere Serie ausgebaut zu haben und nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten zu müssen“, meinte Cheftrainer Oliver Ofentausek.

„Aber es hat mir leistungstechnisch etwas Feuer gefehlt. Wenn du hier mit drei Punkten wegfahren willst, musst du anders auftreten.“ Geschmälert solle die Leistung der „Rot-Weißen“ auf dem sehr schwer zu bespielendem Grün dadurch nicht werden, dennoch habe man in beiden Halbzeiten Startschwierigkeiten gehabt.

„Da müssen wir wacher aus der Kabine kommen. Crailsheim hat sehr robust gespielt, die Zweikämpfe gesucht und so auch nie einen richtigen Spielfluss bei uns aufkommen lassen. Wir haben dann immer etwas Zeit gebraucht, um wieder in die Partie zu finden.“

Und: Während sich beide Mannschaften – so der TSV weiter – nach dem ersten Durchgang noch torlos in die Kabinen verabschiedeten, fielen die Tore dann erst nach dem Seitenwechsel. Denn auch nach der Pause seien es zuerst die Hausherren gewesen, die Betrieb machten und in der 55. Minute durch Daniele Hüttl in Führung gingen.

„Natürlich ist das Tor ärgerlich, wenn du im ersten Durchgang siehst, wie eng es zu geht“, betonte Ofentausek. „Die Mannschaft hat aber wieder eine gute Moral gezeigt.“ Denn keine sieben Minuten später antworteten die Gäste aus Oberschwaben.

Vlad Munteanu wurde im gegnerischen Sechzehnmeterraum regelwidrig zu Fall gebracht, den fälligen Strafstoß verwandelte der kurz zuvor eingewechselte Jannik Ikendo Wanner (62.). Am Ende sei es bei einem nicht unverdienten 1:1 für beide Seiten geblieben.

Mit dem gleichen Ergebnis reiste derweil der VfB Friedrichshafen aus Aalen zurück an den Bodensee. Für das Kellerkind aus der Zeppelin- und Messestadt unter dem Strich zu wenig – und erst recht, wenn man bedenkt, dass die gastgebende TSG Hofherrnweiler-Unterrombach erst in Minute 87 ausglich. Jonathan Scheike hatte den VfB in Minute 49 in Führung gebracht.