DRK Friedrichshafen entscheidet Social Media-Preis des Stadtwerks für sich

DRK Friedrichshafen entscheidet Social Media-Preis des Stadtwerks für sich
Deutsches Rotes Kreuz / Facebook / Daumen hoch / Symbolbild (Bild: pixabay)
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Redaktion

Friedrichshafen – Spannend bis zum Schluss. Insgesamt 23 Bewerber aus der Region kämpften beim Zukunftspreis um Stimmen für ihr Projekt, ihren Verein oder ihre Initiative. Via Like bei Facebook haben über 1000 Menschen den Gewinner der Kategorie Social Media gekürt: Gewonnen hat das Deutsche Rote Kreuz Friedrichshafen. Mit insgesamt 337 Likes konnte das DRK die meisten Stimmen einfahren und freut sich jetzt über 500 Euro Preisgeld.

Bereits zum sechsten Mal vergibt der regionale Energieversorger den Social Media-Preis. Bis 2019 war er Teil des „Verantwortungspreises“. Nachdem dieser nun mit neuem, noch breiterem Konzept als „Zukunftspreis“ zurückkam, war der Social Media-Preis erneut fester Bestandteil der Ausschreibung. „Die Bürger können dadurch selbst für ihren Favoriten voten. Zu verfolgen, wer letztlich die meisten Leute zum Abstimmen mobilisiert und das Rennen macht, ist jedes Jahr aufs Neue auch für uns wieder super spannend“, freut sich Sebastian Dix, Pressesprecher des Stadtwerks am See, „gleichzeitig ist es eine gute Gelegenheit, die Projekte und Initiativen bekannt zu machen und der Bevölkerung zu zeigen, was für tolle Ideen unsere Region bereichern.“

Wie sie die 500 Euro Preisgeld investieren, wissen die 158 Mitglieder des DRK-Ortsverein Friedrichshafen schon ganz genau: Ersatz-Akkus und eine neue Fernbedienung für die Drohnenstaffel stehen ganz oben auf der Wunschliste. Das Rote Kreuz setzt die Drohnen zur Ortung ein. Zur Übung unterstützen die Ehrenamtlichen die Landwirtschaft. Während der Erntezeit orten Drohnen Tiere in den Mais- oder Getreidefeldern und bewahren sie so vor einem Tod durch die schweren Erntemaschinen. DRK-Bereitschaftsleiter Uwe-Martin Prinz ist selbst begeisterter Drohnenpilot und schickte die DRK-Drohnenstaffel kurzerhand ins Rennen um den Zukunftspreis. „Wir haben alle Hebel in Bewegung gesetzt und auf ganz unterschiedlichen Kanälen viel über den Preis gesprochen, gemailt und getippt. Dass jetzt tatsächlich wir die meisten Stimmen erhalten haben, ist einfach großartig. Wir freuen uns riesig“, berichtet er kurz nach Bekanntgabe des Siegers.

Nicht ganz gereicht hat es hingegen für das Team hinter dem Projekt „Rentnerhilfe“, bei dem sich sechs Jugendliche Zeit nehmen, um älteren Mitbürgern die Bereiche Informatik und Elektronik näherzubringen. „Einfach eine tolle Truppe, mit der es lange ein Kopf an Kopf-Rennen um die meisten Likes war. Wir würden uns freuen, wenn sie sich in der zweiten Phase des Wettbewerbs eine Platzierung sichern“, sagt Prinz.

Wie geht es weiter: Der Social Media-Preis wird unabhängig vom eigentlichen Zukunftspreis vergeben. Somit haben immer noch alle 23 Bewerber die Chance auf bis zu 2.000 Euro, erklärt Sebastian Dix. „Mit dem Zukunftspreis möchten wir Projekte, Initiativen und Ideen aus der Region fördern. Egal ob Nachbarschaftshilfe, Naturschutz, Integration oder etwas komplett Anderes. Für uns zählt die Idee und das Engagement dahinter“, macht Dix deutlich.

Im Rahmen des Zukunftspreises schüttet der regionale Energieversorger über 8.000 Euro für die ersten zehn Projekte aus. Wer es bis ganz nach oben schafft, den Zukunftspreis gewinnt und sich somit 2.000 Euro Preisgeld sichert, gibt das Stadtwerk am See in wenigen Wochen bekannt.