Die VfB-Fußballer fühlen sich um Punktgewinn gebracht

Die VfB-Fußballer fühlen sich um Punktgewinn gebracht
Bitterer Spielausgang für den VfB Friedrichshafen in Fellbach. (Screenshot: www.fussball.de)

Fellbach (tmy) – Die Verbandsliga-Fußballer des VfB Friedrichshafen sind mit einer bitteren 0:1-Auswärtsniederlage beim SV Fellbach an den Bodensee zurückgekehrt. Bitter deshalb, weil der vermeintliche Ausgleichstreffer der Gäste vom Bodensee zurückgenommen wurde.

„Wir haben diese für uns entscheidende Szene auf Video und auch bei einem Online-Portal kann man sehen, dass der Treffer aus meiner Sicht regulär gewesen ist. Ich kann jedenfalls keinen Regelverstoß erkennen“, kommentierte VfB-Assistenztrainer Oliver Senkbeil.

Gemeint ist das „1:1“ durch Nicolai Weissenbacher nach einem Eckstoß in der 2. Minute der Nachspielzeit. Selbst der gegnerische Coach habe ihm recht gegeben und auch keine Regelwidrigkeit erkennen können, fügte der enttäuschte Senkbeil hinzu. „Das passt irgendwie ins Bild.“

Dabei haben beide Mannschaften nicht gerade ihren besten Auftritt hingelegt: Man ließ vieles vermissen, kam nicht so richtig in die Zweikämpfe und es fehlte an der nötigen Passschärfe. Erschwerend kam hinzu, dass die Häfler Fußballer schon früh zu zwei Wechseln gezwungen wurden. Dadurch ging dem VfB etwas die Ordnung verloren, was jedoch folgenlos blieb.

Denn weder die Hausherren noch die Gäste hatten im letzten Spielfelddrittel bei einem – wie Senkbeil es ausdrückte – „typischen 0:0-Spiel“, die passenden Lösungen parat, sodass es torlos in die Halbzeitpause ging. Auch nach dem Seitenwechsel war von Spektakel oder richtig guten Offensivaktionen zunächst nichts zu sehen.

Bis, ja bis die Mannschaft von Coach Giovanni Rizzo und „Co“ Senkbeil einen Konter der SVF-Kicker nicht richtig klärte und auch den sogenannten zweiten Ball nicht verteidigt bekam. Infolgedessen ging Fellbach in der 63. Minute durch Jamie Miller – der erst sechs Minuten zuvor eingewechselt worden war – in Führung und verteidigte den knappen Vorsprung.

Und das auch, weil der VfB Friedrichshafen es nicht schaffte, die Schlagzahl zu erhöhen und mit mehr Tempo den Gegner entscheidend unter Druck zu setzen. Als es dann doch einmal klappte beziehungsweise das letzte Anrennen mit dem vermeintlichen 1:1-Ausgleich belohnt wurde, war der nächste Nackenschlag für Kapitän Denis Nikic und Co. kurze Zeit später perfekt.