Die TTF Ochsenhausen empfangen Neu-Ulm und Bergneustadt

Die TTF Ochsenhausen empfangen Neu-Ulm und Bergneustadt
Möchten weiterhin in der Erfolgsspur bleiben: das Team der TTF Ochsenhausen. (Bild: TTF Liebherr Ochsenhausen)
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Redaktion

Ochsenhausen – Vor der einmonatigen Pause aufgrund internationaler Turniere, geht es in den kommenden Tagen in der Tischtennis-Bundesliga nochmals heiß her. Die TTF Liebherr Ochsenhausen, mit 8:0 Punkten grandios gestartet, sehen sich in heimischer Halle – laut Vereinsmitteilung – mit zwei starken Gegnern, beide Rivalen um die Play-off-Plätze, konfrontiert und hoffen auf eine gute Punktausbeute.

Gerade die Neu-Ulmer hätten bisher gezeigt, welche Qualität in ihrer mit 6:2-Zählern gestarteten Truppe steckt. Bergneustadt (2:6) ist dagegen – so die TTF weiter – noch nicht richtig in Tritt gekommen, wurde aber auch schon zweimal sehr knapp und eigentlich unter Wert geschlagen. Der Knoten könne also jederzeit platzen bei Duda und seinen Mitstreitern.

Am Freitag, 10. September, heißt es ab 19 Uhr „Derby-Zeit“ in Ochsenhausen: Der TTC Neu-Ulm begibt sich auf die 45 Kilometer weite „Weltreise“ in die oberschwäbische Tischtennis-Metropole. In der Saison 2020/21 konnten die TTF beide Partien siegreich gestalten. Und am Sonntag, 12. September, ist – ab 15 Uhr – die TTC Schwalbe Bergneustadt zu Gast.

Aktuell scheint der Rivale aus der „Nachbarschaft“ – trotz des Weggangs von Emmanuel Lebesson – noch einen Tick stärker zu sein als vor einigen Monaten, wo man als Tabellenfünfter haarscharf die Play-offs verfehlte. Die 0:3-Niederlage der von Dmitrij Mazunov trainierten Neu-Ulmer in Düsseldorf am vergangenen TTBL-Spieltag habe wenig Aussagekraft.

Dort wurden mit Tiago Apolonia und Kay Stumper die beiden besten Spieler überraschend geschont. Beide sind nämlich noch ungeschlagen und konnten mit einer 4:0-Bilanz glänzen, im Fall von Routinier Apolonia, der selbst jahrelang den TTF-Dress trug, nicht so überraschend, im Fall des 18-jährigen Stumper, der im Eiltempo einen sensationellen Sprung gemacht hat, schon.

Vergangene Saison schien der amtierende Jugend-Europameister, der im Juli im Finale Samuel Kulczycki bezwang, noch eher ein Faustpfand für die fernere Zukunft zu sein, kam nur dreimal zum Einsatz und gewann kein Match, doch nun sei er förmlich „explodiert“. Vizeweltmeister Mattias Falck wurde ebenso bezwungen wie Alvaro Robles und Lubomir Jancarik – das 3:0 gegen Bremens Hunor Szöcs ist da kaum der Erwähnung wert.

Die TTF-Fans dürfen damit rechnen, dass Neu-Ulm mit Stumper, inzwischen die Nummer zwei der U19-Weltrangliste, und dem Weltranglisten-59. Apolonia aufläuft. Im Derby wird gewiss die stärkste mögliche Aufstellung aufgeboten werden. Mit dem 19-jährigen Ex-Ochsenhauser Vladimir Sidorenko, aktuelle Nummer elf des internationalen U19-Rankings, gehört ein weiterer sehr junger Spieler dem Kader der Gäste an.

Dies gilt auch für den 21-jährigen, leicht untersetzt wirkenden Griechen mit dem tollen Ballgefühl, Ioannis Sgouropoulos, sowie erst recht für den 20-jährigen russischen Linkshänder Lev Katsman, der aus Bad Homburg zu den Neu-Ulmern gestoßen ist. Vier siegeshungrige Youngster und als Leader der 35-jährige Apolonia – beileibe keine schlechte Mischung.

„Wir freuen uns auf das Derby am Freitag“, sagt Fu vor der Partie gegen Apolonia und seine Kollegen. „Neu-Ulm hat bislang gezeigt dass man in dieser Saison mit ihnen rechnen muss und wird uns alles abverlangen. Aber mit der Unterstützung unserer Fans, wollen wir unsere Serie fortsetzen und das Derby zu Hause gewinnen.“ Es gebe noch Karten für beide Partien, bei denen für den Einlass die 3G-Regelung gilt.