Die TSV-Fußballer setzen sich durch, der VfB bleibt abermals ohne Zählbares

Die TSV-Fußballer setzen sich durch, der VfB bleibt abermals ohne Zählbares
Rettet seiner Mannschaft den "Dreier" mit starken Paraden: Bergs Torwart Alin Constantinescu. (Bild: Horst Pawlowski)
WOCHENBLATT
Redaktion

Gmünd (wb/tmy) – Mit einem 2:1-Auswärtserfolg haben sich die Verbandsliga-Fußballer des TSV Berg auf den Heimweg aus Schwäbisch Gmünd gemacht. Auch der VfB Friedrichshafen spielte 2:1, aber aus Häfler Sicht eben 1:2 – und zwar bei Türk Spor Neu-Ulm.

Zurück zum TSV: Vor allem im zweiten Durchgang hätten die „Rot-Weißen“ – laut Vereinsmitteilung – deutlich mehr Initiative als die Gastgeber gezeigt, konnten sich im ersten Durchgang aber auch bei Torspieler Alin Constantinescu bedanken, dass man nicht höher in Rückstand geriet.

„Nach der schwierigen Zeit mit den vielen Englischen Wochen bin ich mit dem siebten Tabellenplatz nach der Hinrunde sehr zufrieden“, gab TSV-Cheftrainer Oliver Ofentausek zu. „Wir haben ein sehr gutes Spiel gegen einen starken Gegner gemacht und am Ende verdient alle drei Punkte mitgenommen.“

Dabei begann die Partie – so der TSV weiter – nicht wie gewollt aus Sicht der Gäste: Zwar waren die Berger spielerisch optisch etwas besser, die besseren Möglichkeiten hatten aber eindeutig die Gastgeber. Jermain Ibrahim nutzte eine von diesen zur 1:0-Führung (15.). Im Anschluss daran hielt dann eben TSV-Schlussmann Alin Constantinescu seine Vorderleute im Spiel und brachte sie schließlich sogar auf die Siegesstraße.

„Er hat überragend gehalten. Wir hatten zwar auch eine riesige Chance mit einem Lattentreffer, aber Gmünd kam immer wieder brandgefährlich durch. Alin hat da drei echte Glanzparaden gezeigt“, betonte Ofentausek. So ging es schließlich trotz mehrerer Chancen „nur“ mit 1:0 für Gmünd in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel stellten die „Rot-Weißen“ dann um, pressten weiterhin sehr früh, erarbeiteten sich ein spielerisches Übergewicht und bekamen so auch die FC-Offensive in den Griff. In der 61. Minute habe dann Thomas König den verdienten Ausgleich erzielt.

Im Anschluss daran investierte der TSV Berg mehr und zeigte den größeren Siegeswillen. Dieser wurde am Ende belohnt. Erneut König traf kurz vor Schluss (80.) zum späten Siegtreffer.

Ofentausek dazu: „Spielerisch und läuferisch war das super. Aufgrund der zweiten Hälfte gehen die drei Punkte am Ende auch in Ordnung.“ Damit beendet der TSV Berg mit 30 Punkten und dem siebten Tabellenplatz die Hinrunde.

Wesentlich schlechter steht da die Ligakonkurrenz vom Bodensee da, die auch am 19. Spieltag mit leeren Händen dastand. 1:2 hieß es aus Häfler Sicht in Neu-Ulm bei Türk Spor, sodass man die 13. Saisonniederlage kassierte und bei gerade einmal zehn Zählern steht. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Nicolai Weissenbacher per Strafstoß war zu wenig (39.).