Die Stadt Friedrichshafen nimmt den Fußverkehr unter die Lupe

Die Stadt Friedrichshafen nimmt den Fußverkehr unter die Lupe
Gemeinsam wollen das Land und die Stadt mehr Verkehr auf die Füße verlagern, denn zu Fuß gehen ist die natürlichste und unabhängigste Form der Fortbewegung, dazu umwelt- und sozialverträglich und es fördert die Gesundheit. (Bild: Stadt Friedrichshafen)
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Redaktion

Am Donnerstag, 6. Oktober startet der Fußverkehrs-Check 2022 mit einem Auftaktworkshop. Die Bürgerinnen und Bürger aus Friedrichshafen, insbesondere des Teilbereichs „Nördliche Innenstadt“, sind eingeladen, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Politik und Verbänden, die Belange der zu Fuß Gehenden zu diskutieren.

Welche Probleme gibt es? Wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen? Wie sind die Sichtverhältnisse auf Fußgängerinnen und Fußgänger? Wo könnte vielleicht ein Zebrastreifen beim Queren einer Straße helfen? Wo eine Ampel?

Ziel des Fußverkehrs-Checks ist es, dass unterschiedliche Akteurinnen und Akteure die Belange des Fußverkehrs aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Kern des Projekts sind zwei Begehungen, bei denen vor Ort die Situation der zu Fuß Gehenden analysiert wird.

2022 steht der Fußverkehrs-Check unter dem Motto „Schritt für Schritt zu Fußverkehrsnetzen“: Es geht darum, welche Schritte sind notwendig, um die Stadt Friedrichshafen fußverkehrsfreundlich zu gestalten und wie Fußverkehrsförderung gelingen kann.

Der Fußverkehrs-Check wird vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg unterstützt.

Gemeinsam wollen das Land und die Stadt mehr Verkehr auf die Füße verlagern, denn zu Fuß gehen ist die natürlichste und unabhängigste Form der Fortbewegung, dazu umwelt- und sozialverträglich und es fördert die Gesundheit.

Der Fußverkehrs-Check setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Gestartet wird mit einem Auftaktworkshop am Donnerstag, 6. Oktober, 18 Uhr, im Foyer des Graf-Zeppelin-Gymnasiums. Nach einer allgemeinen Erläuterung des Projektverlaufs werden Themen und Routen für die beiden Begehungen vorgeschlagen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Verbänden diskutiert.

Im Herbst sollen bei zwei Begehungen zu Fuß auf unterschiedlichen Routen vor Ort Schwachstellen ermittelt und mögliche Lösungen diskutiert werden. Auf dieser Basis werden im Anschluss, Vorschläge zur Fußverkehrsförderung entwickelt, die im Rahmen eines Abschlussworkshops im Dezember vorgestellt und erörtert werden.

Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich einzubringen – idealerweise an allen drei Terminen. Als Expertinnen und Experten vor Ort sind deren Erfahrungen und Ansichten besonders wichtig. In der Umsetzung des Projekts wird die Stadt vom Fachbüro Planersocietät aus Karlsruhe unterstützt.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich bis Dienstag, 4. Oktober per E-Mail stadtbauamt@friedrichshafen.de anmelden. Nähere Informationen zum Projektverlauf erhalten Interessierte beim Auftaktworkshop und im Internet auf den Seiten des Ministeriums für Verkehr.

(Pressemitteilung: Stadt Friedrichshafen)