Die SSV-Fußballer reisen mit einem Zähler im Gepäck ab

Die SSV-Fußballer reisen mit einem Zähler im Gepäck ab
Haben sich in jeden Ball geworfen, um das Remis zu sichern: die Fußballer des SSV Ulm 1846 (weiße Trikots). (Bild: Lucca Fundel)
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Redaktion

Frankfurt (wb/tmy) – Zum Rückrundenauftakt in der Fußball-Regionalliga Südwest haben sich der FSV Frankfurt und der SSV Ulm 1846 torlos mit einem 0:0-Unentschieden getrennt, sodass die Wörle-Elf einen Punkt aus Frankfurt mit an die Donau nehmen konnte.

SSV-Coach Thomas Wörle schickte gegen den FSV, der den vorletzten Platz belegt hatte, die gleiche Elf auf den Platz, die in Stuttgart vergangene Woche einen 1:0-Sieg geholt hatte. Der SSV kam – laut Vereinsmitteilung – gut ins Spiel, riss dieses sofort an sich und hatte in der Anfangsphase durch Heußer und Kiefer zwei gute Abschlüsse, die ihr Ziel aber verfehlten.

Mit zunehmender Spieldauer verlagerte sich das Geschehen in die Hälfte der Frankfurter hinein. Die Ulmer Spatzen spielten rund um den Strafraum der Gastgeber, aber der letzte und entscheidende Ball fehlte jedoch.

Die beste Gelegenheit hatte – so der SSV weiter – Fabian Benko nach 32 Minuten, als er sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und allein vor dem Tor stand. Endress im Frankfurter Tor konnte jedoch die Gelegenheit entschärfen. Vom FSV Frankfurt kam wenig und die Mannschaft ließ die Bendel-Jungs nicht zur Entfaltung kommen und dominierte das Spiel – was fehlt war das Tor.

In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild etwas: Frankfurt kam besser ins Spiel und hatte nun auch mehr Anteile. Nach 52 Minuten musste Christian Ortag zweimal eingreifen. Die Überlegenheit verlagerte sich mehr auf die Seite des FSV, wohingegen die Ulmer Mannschaft nur selten gefährlich nach vorne spielte.

Besonders gefährlich wurde es in der 65. Minute, als ein Frankfurter Spieler aus wenigen Metern zum Schuss aus der Drehung ansetzte, dieser aber über das Tor ging. Es dauerte bis zur 75. Minute, als die rund 850 Zuschauer in Frankfurt wieder einen Abschluss des SSV zu sehen bekamen.

Robin Heußers Schuss war aber zu harmlos, als dass er hätte richtig gefährlich werden können. In der Schlussphase versuchten die Ulmer nochmals alles, um ein Tor zu erzielen, es sollte aber nicht dazu kommen. Bereits am Dienstag, 30. November, empfangen die Spatzen die SG Sonnenhof Großaspach im Ulmer Donaustadion zum Nachholspiel.

SSV Ulm 1846:

Ortag – Allgeier, Geyer, Reichert, Stoll – Heußer, Kiefer, Benko (89. Kundruweit), Jann (84. Sonnenwald), Rochelt – Harres (80. Wähling).