Die Panthers starten siegreich in die Playoffs

Die Panthers starten siegreich in die Playoffs
Erfolgreicher Playoff-Auftakt für die wiha Panthers. (Bild: nMichael Kienzler)
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Redaktion

Schwenningen – Zum Auftakt der Playoff-Runde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA haben sich die wiha Panthers – laut Vereinsmitteilung – in bestechender Form präsentiert. Beim überzeugenden 86:68-Heimerfolg ließen die Schwenninger den Kirchheim Knights keine Chance und übernehmen die Tabellenführung in Playoff-Gruppe 2.

Das war – so die Panthers weiter – ein Auftakt nach Maß: Die wiha Panthers starteten bei ihrer ersten Playoff-Teilnahme in Deutschlands zweithöchster Spielklasse mit einem souveränen Sieg über die Kirchheim Knights. Nachdem die Hauptrunde mit zwei hohen Niederlagen abgeschlossen wurde, präsentierte sich die Mannschaft pünktlich zum Saisonhöhepunkt wieder in Bestform.

Die Schwenninger starteten mit einer kleinen, wurfstarken Formation aus Nate Britt, Grant Teichmann, Rytis Pipiras, Courtney Stockard und Felix Edwardsson, während Kirchheim mit Andreas Kronhardt und Max Mahoney zwei große Innenspieler aufbot. In einem ausgeglichenen Auftaktsviertel sorgte Rytis Pipiras bereits nach 30 Sekunden für das erste Highlight durch einen Dunk nach Schnellangriff.

Immer wieder forcierten die Panthers schnelle Fastbreaks, zeigten aber zu Beginn noch einige Nachlässigkeiten bei den Rebounds. Nachdem Kirchheim in den Anfangsminuten die Führung übernommen hatte, konterten die Schwenninger durch erfolgreiche Distanzwürfe und zogen kurzzeitig davon (17:12). Doch die Teckstädter kämpften sich wieder heran und verkürzten bis zum Viertelende wieder (18:19).

Nach der Viertelpause zeigten sich die wiha Panthers weiter treffsicher aus der Distanz. Die Mannschaft von Alen Velcic erzielte die ersten neun Punkte des Viertels durch Distanzwürfe. Chris Frazier setzte von der Bank kommend offensiv wichtige Impulse und entlastete zusammen mit Pipiras das überragende US-Duo Britt und Stockard.

Auch nach einer Auszeit von Knights Trainer Igor Perovic wuchs der Vorsprung der Panthers erstmals in den zweistelligen Bereich (39:27). Nachdem Nate Britt mit dem vierten persönlichen Foul ausgewechselt wurde, übernahm Ivan Mikulic die Verantwortung im Spielaufbau. Dank eines starken zweiten Viertel gingen die Panthers mit einer Zehn-Punkte-Führung in die Halbzeitpause (44:34).

Vor allem bei den Distanzwürfen zeichnete sich bis zur Halbzeit ein deutlicher Unterschied ab: Während die Panthers von jenseits der 6,75 Meter bei 14 Versuchen beeindruckende acht Treffer verzeichneten, netzten die Gäste bei zehn Versuchen lediglich zwei Dreipunktewürfe ein. Und: Nach dem Seitenwechsel legten die Schwenninger weiter nach.

Alen Velcic setzte weiter auf seinen foulbelasteten Spielgestalter Nate Britt. Und das Risiko sollte sich auszahlen. Britt spielte trotz drohendem fünften Foul weiter effizient und setzte seine Mitspieler immer wieder gekonnt in Szene. Vor allem Courtney Stockard drehte in der zweiten Halbzeit richtig auf und war von der Kirchheimer Verteidigung nicht zu halten.

Ob per spektakulärem Alley-Oop oder mit ganz viel Gefühl aus der Distanz: Der 26-jährige Amerikaner unterstrich seinen Status als Ausnahmespieler und sollte bis Spielende elf seiner 13 Wurfversuche getroffen haben. Beide Amerikaner starteten in die Playoffs mit einem Double-Double. Courtney Stockard verzeichnete 29 Punkte und zehn Rebounds, Nate Britt steuerte neben den zwölf Punkten auch zehn Assists bei.

Nachdem zu Beginn des Schlussviertels Rytis Pipiras die Schwenninger Führung erstmals auf 20 Punkte hochgeschraubt hatte (67:47), wurde der Widerstand der Kirchheimer immer geringer. Am Ende ließ sich die hervorragend eingestellte Schwenninger Mannschaft den erarbeiteten Vorsprung nicht mehr nehmen und sicherte sich einen hochverdienten 86:68-Erfolg bei der Playoff-Premiere.

Für die wiha Panthers spielten: Courtney Stockard (29 Punkte, 10 Rebounds), Chris Frazier (13), Rytis Pipiras (13), Nate Britt (12 Punkte, 10 Assists), Grant Teichmann (5), Jonas Niedermanner (5), Robin Jorch (4), Ivan Mikulic (3), Kevin Bryant (2), Felix Edwardsson und Kosta Karamatskos.