Hilfe für pflegende Angehörige Die Kurzzeitpflege soll im Ländle ausgebaut und weiterentwickelt werden

Die Kurzzeitpflege soll im Ländle ausgebaut und weiterentwickelt werden
Pflegende Angehörige sind oft am Limit: Sozialminister Manne Lucha: „Uns ist es ein wichtiges Anliegen, insbesondere die Kurzzeitpflege in Baden-Württemberg auszubauen und weiterzuentwickeln.“ (Bild: pixabay)
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Redaktion

Stuttgart (pr/le) – 80 Prozent der Pflegebedürftigen in Baden-Württemberg werden zu Hause versorgt, davon rund 70 Prozent ausschließlich von ihren Angehörigen. Um diese zu entlasten, gibt es die Tages- und Nachtpflege sowie die Kurzzeitpflege. Mit dem Innovationsprogramm Pflege 2022 fördert das Land mit rund 6,2 Millionen Euro weitere 19 Projekte, um die Tages- und Nachtpflege und die Kurzzeitpflege auszubauen.

Ordentliches Paket von rund 6,2 Millionen Euro wurde geschnürt

„Uns ist es ein wichtiges Anliegen, insbesondere die Kurzzeitpflege in Baden-Württemberg weiterzuentwickeln. lch freue mich sehr, für den ersten Durchgang dieser Förderrunde 2022 den Startschuss geben zu können“, sagte Sozialminister Manne Lucha in Stuttgart bei der Vorstellung der Projekte. Gefördert werden sechs Tagespflegeeinrichtungen mit 84 Plätzen und eine Kurzzeitpflegeeinrichtung mit 15 Plätzen sowie zwölf Modellprojekte zur Weiterentwicklung der Kurzzeitpflege. „Wir haben ein ordentliches Paket von rund 6,2 Millionen Euro geschnürt“, so der Minister.

Viele neue Projektanträge liegen vor

Lucha zeigte sich zuversichtlich, dass im Laufe des Jahres noch weitere Projekte für eine Förderung vorgeschlagen werden können. „Wir sind begeistert von den vielfältigen und hervorragenden Projektanträgen, die uns erreicht haben. Damit haben wir einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung der Kurzzeitpflege getan. lch freue mich über die positiven Veränderungen, die dadurch angestoßen werden und wünsche allen Projekten gutes Gelingen“, sagte Sozialminister Lucha.

Die Projektliste zur diesjährigen Förderrunde ist auf der Website des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration abrufbar unter „Innovationsprogramm Pflege“.

(Pressemitteilung: Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration)