Die Häfler Handballerinnen sind selbst zu ungewohnter Uhrzeit hellwach

Die Häfler Handballerinnen sind selbst zu ungewohnter Uhrzeit hellwach
Das Damenteam der Blisshards hat den nächsten Sieg eingefahren. (Bild: Pixabay/Blisshards/Wochenblatt Media/Jeanine Seminara)

Friedrichshafen (tmy) – Die HSG Friedrichshafen-Fischbach hat in der Handball-Bezirksklasse das nächste Erfolgserlebnis feiern können. Denn auch gegen die HSG Illertal punktete das Damenteam der „Blisshards“ zum 35:25-Endstand doppelt. Die HSG FF machte trotz der frühen Anwurfzeit um 11.45 Uhr unter dem Strich den frischeren Eindruck.

Dabei entwickelte sich zu Beginn ein ausgeglichenes Duell, das erst mit zunehmender Spieldauer einen anwachsenden Vorsprung der Häfler Handballerinnen mit sich bringen sollte. Und das auch, weil Illertal im Torabschluss zu ungenau zielte oder Bälle verlor.

Genau darauf spekulierte die offensive Abwehr der Gastgeberinnen in schönster Regelmäßigkeit und hatte damit Erfolg. 12:8 stand es nach 20 Minuten für die Mannschaft von HSG-Coach Alex Stehle, der nicht viel zu beanstanden hatte am Auftritt seines Teams.

Zur Halbzeit baute das Damenteam der „Blisshards“ die Führung sogar leicht aus und nahm beim 15:10-Zwischenstand den „Pausentee“ ein. Und auch im zweiten Abschnitt gaben die insgesamt achtfache Torschützin und Spielmacherin der Häfler Handballspielgemeinschaft Annika Nothelfer und ihre Mitspielerinnen den Ton an.

Zwar blieben die Gäste bemüht und gaben sich trotz eines 12:18-Rückstandes in Minute 36 nicht auf, schafften es aber dennoch nicht, mehr Torgefahr auszustrahlen und ließen sich von der Hektik auf den Rängen – nach dem einen oder anderen umstrittenen Pfiff – anstecken und aus dem Rhythmus bringen.

Auf der Gegenseite blieb Friedrichshafen-Fischbach ruhig, hatte stets eine passende Lösung parat und ließ auch die eine oder andere Ersatzspielerin zur Entfaltung kommen. Beim 27:19-Zwischenstand in der 47. Minute war der relativ einseitige Vergleich eigentlich entschieden, die Gegenwehr der Mädels aus Illertal war quasi gebrochen.

Und das, obwohl alleine Elena Baur stolze elf Treffer erzielte. Doch auch sie konnte die 25:35-Niederlage ihrer HSG gegen den Namensvetter vom Bodensee nicht verhindern. Dieser bleibt somit als Tabellenzweiter ärgster Verfolger des Spitzenreiters aus Bregenz. Trotz der ungewohnten Uhrzeit durfte ein kühles Getränk zum Anstoßen auf den Heimsieg nicht fehlen.

Den kompletten Spielfilm mit beiden Aufstellungen und Torschützinnen kann man unter https://bit.ly/2ZDVCiS nachlesen.