Destination paradise: Moderner Tanz an der Lindauer Bushaltestelle

Destination paradise: Moderner Tanz an der Lindauer Bushaltestelle
Ein Kunstwerk des Düsseldorfer Kunstprofessors Martin Pfeifle, der im Rahmen der Lindau Biennale die Haltestelle am Lindauer Busbahnhof mit vielen tausend Katzenaugen in einen ganz besonderen Ort verwandelt hat. (Bild: Peter Zahel)
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Redaktion

Lindau – Drei Tänzer, eine Choreografin, ein Kunstwerk und ein bewegendes Thema: die Suche nach dem Paradies.

Aus dieser Mischung entsteht am 9. September, von 20.30 Uhr bis 23 Uhr auf der Lindauer Insel, am Busbahnhof im Rahmen der Lindau Biennale eine Performance – der Eintritt ist frei.

Kulisse für die Tanzvorstellung ist das Kunstwerk der Düsseldorfer Kunstprofessors Martin Pfeifle, der im Rahmen der Lindau Biennale die Haltestelle am Lindauer Busbahnhof mit vielen tausend Katzenaugen in einen ganz besonderen Ort verwandelt hat. Fährt ein Bus die Haltestelle an, reflektieren die Katzenaugen das Scheinwerferlicht und lassen das Wartehäuschen in seiner Gesamtheit aufleuchten.

Von diesem Ort inspiriert hat Daniela Georgieva, die in Düsseldorf lebt und arbeitet, eine Choreographie entwickelt. Dabei geht es um Begriffe wie Ankommen, Warten und Suchen, denn auch mit diesen Themen hat sich der Künstler Martin Pfeifle in seinem Werk destination_paradise auseinander gesetzt.

Nun zeigen die drei Tänzer Hugo Le Brigand, David Kummer und Snorre Elvin, wie sie diese Themen für sich interpretieren dabei nutzen sie das unbekannte Feld, um lauschend, sitzend oder wartend auf den richtigen Moment im Jetzt tänzerisch den urbanen Raum zu verlängern.

(Pressemitteilung: Kulturamt Lindau)