Klappstuhl, Kühltasche und Krokodil Der perfekte Bade-Tag: Das muss mit an den See und ins Freibad

Der perfekte Bade-Tag: Das muss mit an den See und ins Freibad
Zwei kleine Nichtschwimmer sind noch schwerer auszustatten / zu beaufsichtigen als einer. Passendes Equipment ist hier alles.
Julian Leberer

Den Bollerwagen beladen mit allem, was wichtig ist, kann er starten: Der perfekte Schwimmbadtag mit Kindern. Doch was ist eigentlich nötig? Von A wie Apfelschnitz bis Z – wie (Bade-)Zubehör. Nachdem Sie diesen Artikel gelesen haben, sind Sie perfekt ausgerüstet.

Da die Kleinen beim Vorbereiten und Packen zumeist keine allzu große Hilfe darstellen, müssen diese Aufgaben zwangsläufig von den Erziehungsberechtigten übernommen werden. Wer an Badehose/Badeanzug, Handtücher, Sonnencreme und Snacks für zwischendurch gedacht hat, kann aber noch lange nicht los. Für die Kinder müssen zusätzlich noch eine Kopfbedeckung, Wasserspielzeug, Wechselkleidung, unterschiedlich große Bälle, mindestens ein Kartenspiel, Tischtennisschläger, mehrere Spritzpistolen, ein Tablet mit Kopfhörern, ein Badminton-Set und ein überdimensionales Luftmatratzen-Krokodil eingepackt werden.

Kleingeld, Klappstuhl, Krokodil

Damit auch die Erwachsenen später ein wenig Erholung bekommen, müssen zusätzlich noch Campingstühle mit Getränkehalter, eine viel zu kleine Kühltasche mit Getränken, Vesperbroten und Gemüsesticks für die ganze Familie, pro Person ein Buch oder alternativ mehrere Zeitschriften, ein Sonnenschirm, eine Schildmütze und jede Menge Kleingeld, für Eis oder Pommes zwischendurch, mit ins Schwimmbad. Bei dem Berg an Ausrüstung könnten Unwissende zwangsläufig denken, dass ein 3-wöchiger Familienurlaub ansteht. Das denken allerdings nur kinderlose Menschen. Alle anderen wissen BESCHEID.

Alle Badetiere dabei?
Alle Badetiere dabei?

Bollerwagen für den Tagesmarsch vom Parkplatz ans Wasser

Da der Kofferraum des Familien-Vans aber noch nicht komplett voll ist, muss natürlich auch noch der gute alte Bollerwagen mit. Irgendwie will die ganze Badeausrüstung schließlich später auch zum Wasser transportiert werden. Weil sich die wenigen Parkplätze einen halben Tagesmarsch vom Eingang des Schwimmbads entfernt befinden, reiht man sich nach dem Ausladen in die Menschenmassen ein, die dem Haupteingang entgegen streben. Schließlich soll ein guter Platz in der Warteschlange, welche sich selbstredend in der prallen Sonne und ohne Schatten befindet, vor dem Kassiererhäuschen ergattert werden. Um wertvolle Badezeit zu sparen, werden die Kinder hier bereits großzügig mit Sonnenmilch versorgt. Aber auch wer seinen eigenen Sonnenschutz vergessen hat, bekommt durch das wilde Gedrängel zwangsläufig so viel mit glitschiger Sonnencreme vermischten Schweiß ab, dass er locker den ganzen Tag geschützt sein sollte.

Planung und Voraussicht sind alles

Endlich drinnen angekommen, muss natürlich der beste Platz ausfindig gemacht werden. Der routinierte See- und Freibadbesucher, weiß, worauf es dabei ankommt. Der Platz muss genügend Schatten, aber auch ausreichend Sonne bieten. Er darf nicht zu weit vom Kiosk, dem Eiswagen und den sanitären Einrichtungen entfernt sein, Schwimmbecken und Sprungturm müssen in wenigen Metern zu erreichen sein und die Eltern sollten einen guten Überblick über das gesamte Schwimmareal haben. Echte Pros berechnen gleich noch den Stand der Sonne und den wandernden Schatten auf der Picknickdecke mit ein. Sobald der Bollerwagen endlich ausgepackt und der auserkorene Platz mit genügend Handtüchern und Campingstühlen ausgestattet ist, könnte der entspannte Teil des Badetages starten. Eigentlich.

Wenn es an warmen Tagen voll wird im Schwimmbad, gilt es, sich rechtzeitig strategisch günstige Plätze zu sichern.
Wenn es an warmen Tagen voll wird im Schwimmbad, gilt es, sich rechtzeitig strategisch günstige Plätze zu sichern.

Irgendwas fehlt immer

Wäre in der ganzen Hektik nicht die Kühltasche im Auto vergessen worden! Während die Kinder bereits irgendwo im kühlen Nass verschwunden sind, heißt es für den Papa, nochmal den ganzen Weg zurück. Dieses Mal aber immerhin ohne das riesige Luftmatratzen-Krokodil. Das liegt schon entspannt in der Sonne. Na immerhin einer…

Wenn Sie übrigens schon im Vorfeld wissen wollen, welches Freibad nahe gelegene Parkplätze hat, Lagepläne, Spielplätze oder andere Besonderheiten, auf die es Ihnen beim Schwimmbadbesuch ankommt, finden Sie hier eine gute Orientierungshilfe zu den beliebtesten Freibädern Oberschwabens. Und falls Sie eher der See-Typ sind, geht’s hier zu den schönsten Badeseen unserer Region. Wir wünschen eine erfrischende und entspannte Zeit!