Der EV Lindau muss den Starbulls den Sieg überlassen

Der EV Lindau muss den Starbulls den Sieg überlassen
Ein Puck liegt beim Eishockey auf dem Spielfeld. (Bild: picture alliance / Fotostand | Fotostand / Stiebert)
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Redaktion

Rosenheim (wb/tmy) – Die EV Lindau Islanders haben sich in der Eishockey-Oberliga Süd im Spiel bei den Starbulls Rosenheim wacker geschlagen. Matthias Nemec hütete den Kasten, David Heckenberger war als Back-Up auf der Bank. Am Ende gewann Rosenheim mit 5:3.

Der Favorit aus Rosenheim zeigte – laut EVL-Vereinsmitteilung – vom ersten Bully weg, in welche Richtung das Spiel laufen soll. Zu Beginn schafften es die Islanders kaum aus dem eigenen Drittel und Nemec musste gleich mehrmals seine Klasse aufbieten.

In der 5. Minute sollten dann aber den Gästen der erste Treffer gelingen. Daniel Schwamberger brachte das Team nach Vorarbeit von Schneider und Laaksonen in Führung. Kurz darauf machten die Islanders als bestes Team im Penaltykilling ihrem Ruf wieder alle Ehre und verteidigten exzellent.

Rosenheim rannte nun immer energischer an und wollte ausgleichen, diesen Offensivdrang nutzte der EV Lindau in der 14. Minute zu einem weiteren Konter und stellten durch Mairitsch auf 0:2. Rosenheim wechselte daraufhin den Goalie.

Rosenheim machte – so der EVL weiter – das Spiel, aber Nemec und die Abwehr standen exzellent und vorne hatte Lindau eine 100-Prozent-Quote bei den Torchancen. Zu Beginn des zweiten Drittels mussten die Islanders noch in Unterzahl beginnen aufgrund einer Strafe zum Ende des ersten Spielabschnitts.

Das Unterzahlspiel war erneut exzellent, aber nur kurze Zeit später gelang den Starbulls durch Steffen Tölzer der Anschlusstreffer zum 1:2. Rosenheim schnürte die Islanders weiterhin im eigenen Drittel ein, Entlastung gab es mal im Powerplay, dies aber war nicht von Erfolg gekrönt.

In der 31. Spielminute waren es dann die Starbulls mit dem nächsten Treffer, sodass Snetsinger auf 2:2 stellte. Die Lindauer gaben aber nicht auf und so ging es mit 2:2 in die zweite Pause. Zu Beginn des letzten Drittels mussten die Gäste erneut in Unterzahl beginnen, da man zum Ende des zweiten Drittels eine Strafe wegen Spielverzögerung zugesprochen bekam.

Aber wie bisher war das Penaltykilling exzellent. Im Anschluss daran versuchte sich Lindau nicht einschnüren zu lassen und setzte immer wieder Nadelstiche. Ein solcher gelang dann in der 47., als Florian Lüsch die Scheibe eroberte und Kapitän Andreas Farny bediente, der zum 2:3 einschoss.

Der Jubel war aber nur von kurzer Dauer, da Rosenheim in der 48. Spielminute gleich doppelt zuschlug. Höller und Krumpe drehten das Spiel in gut 30 Sekunden zu einem 4:3 für die Starbulls. Im Anschluss nahm EVL-Headcoach Stefan Wiedmaier die Auszeit, um den Jungs eine Verschnaufpause zu verschaffen und den Plan für die restliche Spielzeit vorzugeben.

Der Ausgleich sei im Powerplay dann zweimal möglich gewesen, die Starbulls retteten aber zweimal in allerletzter Sekunde. Mit gezogenem Goalie erzielten die Starbulls noch den Endstand zum 5:3. Am Freitag, 26. November, muss der EV Lindau dann beim Höchstadter EC antreten (20 Uhr).

Tore:

EVL#8 Schwamberger, 5. Min., 0:1
EVL#86 Mairitsch, 16. Min., 0:2
SBR#13 Tölzer, 23. Min., 1:2
SBR#41 Snetsinger, 31. Min., 2:2
EVL#68 Farny, 47. Min., 2:3
SBR#21 Höller, 48. Min., 3:3
SBR#55 Krumpe, 48. Min., 4:3
SBR#21 Höller, 59. Min., 5:3