David Heckenberger bleibt den Islanders als Goalie erhalten

David Heckenberger bleibt den Islanders als Goalie erhalten
Trägt auch weiterhin das EVL-Trikot: David Heckenberger. (Bild: EV Lindau Islanders)
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Redaktion

Lindau – Nach der Verlängerung von Verteidiger Patrick Raaf-Effertz können die EV Lindau Islanders – laut Vereinsmitteilung – die nächste Fortsetzung eines Kontraktes bekanntgeben. Goalie David Heckenberger wird beim Eishockey-Oberligisten für ein weiteres Jahr zwischen den Pfosten stehen. Er wird ab der kommenden Spielzeit mit der Nummer 33 aufs Eis gehen.

Der 22 Jahre alte Goalie David Heckenberger, in Weingarten geboren und somit ein Regionenspieler, stieß – so der EVL weiter – kurz vor Weihnachten zu den Islanders, als klar war, dass Nikita Quapp aufgrund seiner Berufung in die DEL zu den Pinguinen nach Krefeld nicht mehr für die Islanders werde spielen können.

Der für die Lindauer glückliche Umstand war, dass Heckenberger bei seinem bisherigen Team – dem EV Ravensburg – die Saison in der Regionalliga Süd-West aufgrund des Amateursportverbots nicht fortsetzen konnte. Heckenberger hielt sich bei den Lindauern im Training fit, bevor ihn die Inselstädter unter Vertrag nahmen.

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase war er nach dem Jahreswechsel bei den Spielen gegen Regensburg erstmals im Kader der Lindauer. Beim Heimspiel in Lindau noch als Back-Up aufgeboten, gab er in Regensburg dann erstmals sein Startdebüt. Der 22-Jährige glänzte mit überragenden Paraden, konnte aber die 3:4-Niederlage nicht verhindern.

„David ist ein junger, ehrgeiziger Goalie mit viel Potenzial. Er konnte in der vergangenen Saison beweisen, dass sich die Mannschaft auf ihn verlassen kann“, gab Sascha Paul, Sportlicher Leiter der EV Lindau Islanders, bekannt.

Mit seinen Leistungen überzeugte Heckenberger in seiner ersten Oberliga-Saison die Lindauer Verantwortlichen, die nun das Engagement mit dem Regionenspieler verlängerten. Heckenberger soll sich als junger Goalie beim EV Lindau weiterentwickeln und zusammen mit einem Torhüter – der noch verpflichtet wird – und einem Goalie aus dem eigenen Nachwuchs ein starkes Torhüter-Team bilden.