Das Rezept für den persönlichen Karriereweg: Die virtuellen Karrieretage „ZU|taten“ der Zeppelin Universität

Das Rezept für den persönlichen Karriereweg: Die virtuellen Karrieretage „ZU|taten“ der Zeppelin Universität
(v.l.n.r.) Max Schaible, Pauline Kintzinger, Klaus Mühlhahn (Bild: Nicolas Bühringer)
WOCHENBLATT
Redaktion

Friedrichshafen – Die studentische Initiative „ZU|taten – das Erfolgsrezept“ hat gezeigt, dass ein zweitägiges Event auch online funktionieren kann.

Mit einem abwechslungsreichen Programm und im Spagat zwischen Professionalität und Entertainment ließen die studentisch organisierten Workshop- und Karrieretage der Zeppelin Universität (ZU) keinen Platz für zähe Bildschirmzeit. Dieses Jahr unter dem Motto „Nie war mehr Anfang als jetzt“ schuf das Karriereevent am 10. und 11. März eine Plattform für Inspiration und den Nährboden für den persönlichen Karriereweg: Virtuell kamen rund 250 Studierende mit 60 Unternehmensvertretern und -vertreterinnen aus mehr als 30 innovativen und marktführenden Unternehmen aus ganz Deutschland zusammen.

Die beiden Moderatorinnen, Alumna Paulina Kintzinger und Studentin Paulina Gernandt, begleiteten die zahlreichen Teilnehmenden in Zusammenarbeit mit dem Produktionsunternehmen Bewegtbildwerft live durch das Event. Das Forum auf dem ZF Campus der ZU wurde also kurzerhand für eine professionelle Übertragung vorbereitet, die einer Fernsehshow in nichts nachstand. Von dort wurden Teile des Rahmenprogramms übertragen und virtuelle Programmpunkte moderiert: von Yoga am Morgen, Keynote Speaker und Panels hinzu Workshops, privaten Meet-ups und vielleicht auch dem nächsten Praktikum, denn in zwei Tagen ZU|taten wurden mehr als 100 Bewerbungsgespräche geführt.  

Die studentische Initiative machte ihrem Namen mit der kulinarischen Allusion in diesem Jahr außerdem alle Ehre: Highlight war ein Kochduell zwischen dem Studenten Max Schaible, Gründer der kulinarischen Initiative ZUtisch, und dem Präsidenten der ZU, Prof. Dr. Klaus Mühlhahn. Über die Lieferung von frischen Food-Boxen bereiteten die Teilnehmenden gemeinsam mit den beiden Kontrahenten durch die Übertragung aus dem ZU|taten-Studio eine leckere Quiche zu. Die kleinen Kacheln auf den Bildschirmen gaben dann private Einblicke frei: Wohngemeinschaften, die nach einem ereignisreichen Tag gemeinsam anstießen, und Küchen, die dank ZU|taten auch über den Bodenseekreis hinaus bekocht wurden. Ein entspannter Ausklang am ersten Abend, bevor am frühen Morgen des folgenden Tages die nächsten Bewerbungsgespräche folgten.

Neben regionalen, etablierten Unternehmen wie ZF Friedrichshafen AG, ZEPPELIN GmbH und Ravensburger AG fanden auch Firmen wie Deloitte, AboutYou, Bertelsmannn und das Museum Brandhorst in München ihren virtuellen Weg an den See. Im Anschluss an das Event gilt es nun, geknüpfte Kontakte zu pflegen und zu stärken. Dies ist nicht nur ein Appell an ZU|taten und die Friedrichshafener Studierenden, sondern auch die Region, die Stadt und die Universität, die von weiteren, wirtschaftlichen Partnerschaften profitieren, um künftig gemeinsame Ziele zu verfolgen und gemeinschaftliche Herausforderungen zu bewältigen.

Elena Stoimenovski

(Quelle: Zeppelin Universität gemeinnützige GmbH)