Bubble Tea: Süß, mit Koffein und einer fetten Portion Kalorien

Bubble Tea: Süß, mit Koffein und einer fetten Portion Kalorien
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt einen Hinweis zur Verschluckungsgefahr für Kleinkinder bis 4 Jahren beim Verkauf von Bubble Tea. (Bild: pexels/RODNAE Productions)
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Redaktion

Er ist wieder da: Der Bubble Tea, das aus Südostasien stammende Trendgetränk auf Schwarz- oder Grüntee-Basis mit einem Schuss Fruchtsirup. Das Besondere daran sind die schwimmenden Tapiokaperlen. Beim Verzehr von Bubble Tea sollte man laut der Verbraucherzentrale ein paar Dinge beachten.

Wieder im Trend

Schon vor etwa 10 Jahren erfreute sich der Bubble Tea vor allem bei Kindern und Jugendlichen großer Beliebtheit. Als eine Untersuchung der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen mögliche Gesundheitsgefahren des Getränks ausmachte, ließ der Hype stark nach. Trotz einer Widerlegung dieser Meldung schlossen immer mehr Bubble Tea Läden und der Trend geriet in Vergessenheit. Jetzt ist der Bubble Tea zurück.

Was ist Bubble Tea?

Basiszutat ist meist Grün- oder Schwarztee, entweder mit Milch oder einer Fruchtvariante. Dazu kommen Sirupe verschiedenster Geschmackrichtungen, wie z.B. Mango oder Vanille. Die dritte Komponente und das Besondere am Getränk sind die sogenannten „Bubbles“.

Verschiedene Geschmacksrichtungen

Traditionell wird das Getränk mit Tapiokaperlen zubereitet, die aus Stärke der Maniokwurzel und Ahornsirup bestehen. Mittlerweile gibt es weitere Bubble-Sorten. Die „Popping Bobas“ aus Algenstärke, die mit Fruchtsirup gefüllt sind und beim darauf Beißen zerplatzen. Oder die „Jellys“, Geleestücke, die Gummibärchen ähneln. Alle Bubbles gibt es in den unterschiedlichsten Geschmackrichtungen.

Viele Kalorien

Durch die verwendeten Sirupe und die Bubbles ist das Getränk meist stark zucker- und kalorienhaltig. Ein Becher kann zwischen 300-500 Kalorien beinhalten und damit schnell fast eine Hautmahlzeit ausmachen.

Auf die Koffeinmenge achten

Bubble Tea, der auf Grüntee-Basis und vor allem auf Schwarztee-Basis zubereitet wird, kann zudem hohe Mengen Koffein enthalten, da die Portionen meist größer sind als eine normale Tasse Tee (200 Milliliter). Besonders bei Kindern und Jugendlichen sollte darauf geachtet werden, dass sie beim Verzehr eine bestimmte Koffeinmenge nicht überschreiten.

Zusatzstoffe

Außerdem kann Bubble Tea zahlreiche Zusatzstoffe, wie z.B. Farbstoffe und Konservierungsstoffe, aber auch Allergene wie z.B. Milch, enthalten.

Verschluckgefahr bei Kleinkindern

Zudem ist die Verschluckungsgefahr der Bubbles durch Kleinkinder bis 4 Jahre zu beachten, die vor allem durch das Trinken mit einem Strohhalm und das Ansaugen der Bubbles begünstigt wird. Die Kügelchen könnten so leicht in die Lunge gelangen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Verbraucherzentrale NRW empfehlen, dass Bubble Tea-Anbieter einen deutlich sichtbaren Hinweis zu diesem Gesundheitsrisiko im Verkaufsraum anbringen. Verbindlich ist dieser Hinweis jedoch nicht.

Weitere Hinweise gibt’s auf der Seite der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

(Pressemitteilung: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen)