„Brückenbauer“ – 21 Kinder feiern in St. Maria Erstkommunion

„Brückenbauer“ – 21 Kinder feiern in St. Maria Erstkommunion
Um trotz der Corona-Abstandsregeln möglichst vielen Angehörigen die Teilnahme am Gottesdienst zu ermöglichen, feierten die insgesamt 21 Mädchen und Jungen in zwei ansprechend gestalteten Gottesdiensten ihren großen Tag. (Bild: Gemeindenachrichten Meckenbeuren)
WOCHENBLATT
Redaktion

Meckenbeuren – „Brücken bauen“ war das zentrale Thema der Erstkommunionfeiern in St. Maria Meckenbeuren. Um trotz der Corona-Abstandsregeln möglichst vielen Angehörigen die Teilnahme am Gottesdienst zu ermöglichen, feierten die insgesamt 21 Mädchen und Jungen in zwei ansprechend gestalteten Gottesdiensten ihren großen Tag.

Nach dem vom Da Capo Chor  vorgetragenen Lied „Eingeladen zu  Fest des Glaubens“ wünschte Pfarrer Josef Scherer den Kindern wie deren Angehörigen einen „wunderschönen Gottesdienst und Festtag“. Brücken seien immer Angebote an die Menschen, Hindernisse zu überwinden und sich untereinander zu verbinden, so Gemeindereferentin Martina Andric in ihrer Predigt. Dabei sei die schönste Brücke auf dieser Welt -weit schöner als die Golden Gate Bridge oder die Rialtobrücke in Venedig- die von Mensch zu Mensch.

(Bild: Gemeindenachrichten Meckenbeuren)

Am diesem Erstkommunionstag jedoch werde eine Brücke geschlagen zwischen Himmel und Erde, denn das Brot, das die Kinder heute erstmals empfangen dürften, komme von der Erde, der Inhalt des Brotes jedoch, der auferstandene Jesus, vom Himmel. Die Gemeindereferentin rief die Kinder auf, diese Brücken zu nutzen und immer Brückenbauer zu sein.

In einem kurzen Anspiel stellten sie das Thema eindrucksvoll dar. Traditionell wurden die Erstkommunikanten von der Musikkapelle (Leitung Michael Jung) zum Gottesdienst begleitet, den Gottesdienst selbst gestaltete der Da Capo Chor (Leitung Gabi Ilg) musikalisch. Hatte es am Samstag (03.10.2020) nach dem Gottesdienst geregnet, so konnten die Kommunionkinder am Sonntag mit einem Platzkonzert der Meckenbeurer Musikkapelle zum Fest in den Familien entlassen werden.