Bodnegg: Zwei Förderzusagen für den Breitbandausbau eingegangen

Bodnegg: Zwei Förderzusagen für den Breitbandausbau eingegangen
Symbolbild (Bild: freepik)
WOCHENBLATT
Redaktion

Der Bundestagsabgeordnete Axel Müller bestätigt, dass Fördermittel in Höhe von 5,61 Millionen Euro in die Kommune im Landkreis Ravensburg fließen.

Berlin – Gebiete, die eine Internetbandbreite unter 30 Mbit/s aufweisen, heißen „weiße Flecken“. Diese unterversorgten Gebiete sollen deutschlandweit bis Ende 2025 an das Gigabitnetzwerk angeschlossen werden. Dafür hat der Bund das Breitbandförderprogramm aufgelegt und unterstützt die Kommunen beim Breitbandausbau.

In Bodnegg im Landkreis Ravensburg wird der Breitbandausbau mit 5,61 Millionen Euro unterstützt. Der Großteil des Geldes, 5.211.082 Euro, fließt in den Vollausbau der Kommune. Der Ausbau wird bis in die Wohnungen realisiert. Das nennt man FTTH, also „Fibre to the home“.

„Der Ausbau mit Glasfaserkabel wird in Bodnegg 10,42 Millionen Euro kosten. Das kann die Gemeinde nur mit Hilfe der Bundesfördergelder stemmen. Ich bin Axel Müller sehr dankbar dafür, dass er sich in Berlin für den Breitbandausbau im Landkreis Ravensburg stark macht. Neben Bodnegg profitieren viele andere Kommunen von den Zuschüssen“, erläutert der Bodnegger Bürgermeister Christof Frick. Und er ergänzt: „Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht, insbesondere nachdem uns bereits letzte Woche der Förderbescheid für unser Gewerbegebiet „Rotheidlen“ erreicht hat.“
Das Gewerbegebiet „Rotheidlen“ gehört zu Bodnegg. Der Breitbandausbau wird mit 400.000 Euro durch den Bund gefördert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 800.000 Euro. Die Förderquote beträgt, wie auch beim Vollausbau in Bodnegg, 50 Prozent.

Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Oberschwaben und das Allgäu, Axel Müller, sagt zu diesem Projekt: „Es ist wichtig, dass das Internet zu den Menschen und Unternehmen gelangt, und niemand mit dem Gedanken spielen muss, vom ländlichen Raum in die Großstadt zu ziehen, um schnelles Internet verfügbar zu haben. Glasfaserkabel ist ganz klar ein Standortvorteil, und ich bin zuversichtlich, dass wir den geplanten Ausbau bis Ende 2024 schaffen. Die Förderbescheide, die aktuell vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) versandt werden, sind ein klares Signal für den Ausbau in meinem Wahlkreis und dem Landkreis Ravensburg“. Müller (CDU) fügt hinzu: „Neben der Förderung durch den Bund kommt auch der Landesförderung eine sehr große Bedeutung zu. Im Idealfall müssen die Kommunen dann nur für zehn Prozent der Kosten aufkommen. Daher übergebe ich den Staffelstab der flankierenden Projektbegleitung nun an meine Landtagskollegen August Schuler und Raimund Haser sowie den Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg. Ich hoffe, dass die Förderung des Landes Baden-Württemberg schnellstmöglich beantragt und bewilligt werden kann.“

Hintergrund:
Mit dem Breitbandförderprogramm des Bundes sollen deutschlandweit flächendeckend Gigabit-Netze geschaffen werden. Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD wird dieses Ziel bis Ende 2025 angestrebt. Bereits bis 2021, dem Ende der aktuellen Legislaturperiode, sollen alle Schulen, Krankenhäuser und Gewerbegebiete dank Glasfaserkabel eine Bandbreite von bis zu 1 Gigabit erreichen. Der Förderhöchstbetrag beträgt 30 Millionen Euro pro Projekt.