BOB hält trotz widriger Umstände Verkehr aufrecht

BOB hält trotz widriger Umstände Verkehr aufrecht
Momentan gibt es beim Fahrplan der BOB keine Einschränkungen. (Bild: Bodensee-Oberschwaben-Bahn GmbH & Co. KG)
WOCHENBLATT
Redaktion

Friedrichshafen – Gegenwärtig schlagen die Meldungen über vorsorgliche Zugstreichungen in der Region Wellen. Ein hoher Krankheitsstand noch dazu in der Urlaubszeit verbunden mit dem schon seit längerem bestehenden Fachkräftemangel bereiten derzeit auch den Verantwortlichen der Bodensee-Oberschwaben-Bahn (BOB) Kopfzerbrechen.

„Unser Dienstleister DB Regio, der Lokführer, aber auch Werkstattpersonal für die BOB stellt, meldet derzeit große Probleme“, so Christian Nicke, BOB-Geschäftsführer.

Nach heutigem Stand sei die BOB von Zugausfällen nicht betroffen und habe auch aktuell keine Pläne, vorsorglich Züge zu streichen. Aufgrund von Verzögerungen in der Instandhaltung im DB Regio-Werk Ulm durch Krankenstände kann es jedoch zu Einschränkungen bei der Kapazität kommen.

„Und das, obwohl wir 25 % Reserve vorhalten und allein in diesem Geschäftsjahr für die Instandhaltung und Reparatur unserer Züge über 1,5 Mio. Euro aufgewendet haben, um unser Qualitätsniveau zu halten.”

Dennoch könne man in dieser „einzigartigen Situation” nicht völlig ausschließen, dass zusätzliche kurzfristige Krankmeldungen auch Auswirkung auf die BOB haben, so Nicke. In diesem Fall würden die zusätzlichen Verstärkerfahrten zwischen Friedrichshafen und Ravensburg ausfallen. „In diesem Fall bemühen wir uns, so früh wie möglich zu informieren.“

(Pressemitteilung: Bodensee-Oberschwaben-Bahn GmbH & Co. KG)