BImA-Mieter übergeben Unterschriftenliste

BImA-Mieter übergeben Unterschriftenliste
Die vier Vertreter der Mietergemeinschaft, Andreas Gramlich, Gabi Loth, Leon Schmitt und Michael Welte, mit Oberbürgermeister Andreas Brand. (Bild: Stadt Friedrichshafen)
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Redaktion

Friedrichshafen – Vier Vertreter der Mieterinnen und Mieter des BImA-Quartiers in der Ekkehard-, Schwab- und Hebelstraße übergaben am Montag, 8. Februar, eine Unterschriftenliste an Oberbürgermeister Andreas Brand. Die Unterschriftenliste wurde von mehr als 110 Mieterinnen und Mietern des Quartiers unterschrieben.

Im anschließenden Gespräch tauschten sich die vier Vertreter der Mietergemeinschaft, Andreas Gramlich, Gabi Loth, Leon Schmitt und Michael Welte, mit Oberbürgermeister Andreas Brand über das aktuell in der Diskussion stehende Projekt der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) in ihrem Quartier aus.

Am 19. Januar hatte die BImA ihre Neubau-Pläne im Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt vorgestellt. Aktuell wird das Quartier von 16 Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 105 Wohnungen geprägt, die überwiegend in den 1950er Jahren gebaut wurden. Im Ausschuss wurde nach längerer Diskussion beschlossen, das Projekt von der BImA nochmals neu bewerten und überarbeiten zu lassen. Dabei sollen insbesondere Stellplätze, Stadtgrün und innovative Konzepte geprüft und in die Planung einbezogen werden. Der Ausschuss will sich dann mit den überarbeiteten Überlegungen nochmals befassen. Die zunächst vorgesehene Beratung im Gemeinderat wurde daher abgesetzt.

Im Gespräch mit Oberbürgermeister Andreas Brand erläuterten die Vertreter der BImA-Mieter ihre Argumente und Positionen. Insgesamt vereinbarten die Gesprächsteilnehmer Vertraulichkeit: „Mir ist es wichtig, dass wir miteinander ins Gespräch kommen und im Gespräch bleiben“, betont Oberbürgermeister Andreas Brand. „Nur so finden wir gute und verträgliche Lösungen, die im Sinne heutiger und zukünftiger Mieter, der Stadt und der BImA sind.“ Für die vier Vertreter der Mieter hatte der Termin große Bedeutung, die Bewohner des Viertels möchten konstruktiv und vertrauensvoll mit der Stadtverwaltung zusammenarbeiten.