Betrugsprozess gegen TV-Produzent

Betrugsprozess gegen TV-Produzent
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. (picture alliance / Peter Steffen/dpa/Symbolbild)
WOCHENBLATT
Redaktion

München (dpa/lby) – Unter der Anklage besonders schweren Betrugs muss sich der 78-jähriger Geschäftsführer einer TV-Produktionsfirma ab Dienstag (09.15) vor dem Landgericht München I verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Kredite in Höhe von insgesamt 1,7 Millionen Euro ergaunert zu haben. Als Gesellschafter und alleiniger Geschäftsführer der DrDish TV habe er einem Kreditgeber gefälschte Schreiben angeblicher Kunden wie Sky und Kathrein über angebliche Aufträge vorgelegt, um an das Geld zu kommen. Unter dem Vorwurf der Geldwäsche sind seine Lebensgefährtin und ein Geschäftspartner mitangeklagt.

Das Gericht hat sechs Verhandlungstermine bis 29. April angesetzt.