Medizinische Hilfsmittel, Tütensuppen und Feuerwehrequipment Bereits der zweite Hilfstransport auf dem Weg nach Kobeljaky

Bereits der zweite Hilfstransport auf dem Weg nach Kobeljaky
Dank vieler Unterstützer konnte die Stadt Singen einen zweiten Hilfstransport auf den Weg in die ukrainische Partnerstadt Kobeljaky bringen. (Bild: Stadt Singen)
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Redaktion

Ein fast 14 Meter langer Sattelzug mit Hilfsgütern im Wert von 50.000 Euro machte sich diesen Mittwochmorgen (16. November) auf den Weg nach Kobeljaky.

Nach dem ersten Transport der Stadt Singen für unsere ukrainische Partnerstadt, 1.000 Kilometer östlich von Kiew, im März wurde auch diesmal hauptsächlich das gekauft und verladen, was unsere Partner in Kobeljaky benötigen“, erklärte Oberbürgermeister Bernd Häusler bei dem Medientermin auf dem Firmengelände von Transco Süd.

„Für etwa 25.000 Euro wurden Medikamente und medizinische Hilfsmittel gekauft, wobei der Gesundheitsverbund des Landkreises Konstanz wie beim ersten Hilfstransport als Partner fungierte“, betonte Dr. Michael Hübner, der mit Regine Achatz von Seiten der Stadt den Transport organisiert hat. Zudem werden Paletten mit Tütensuppen und Ravioli von Nestle-Maggi in die Ukraine geliefert. Auch eine stattliche Menge an Feuerwehrausrüstung, wie Atemluftkompressoren und Schutzkleidung, sind dank Stefan Schüttler und Wolfgang Werkmeister von der Freiwilligen Feuerwehr mit dabei.

Krankenhausbetten und Bettwäsche stammen aus der ehemaligen Klinik in Stühlingen. „Für Diagnosen aller Art hat Dr. Gero Grathwohl ein älteres, aber voll funktionsfähiges Video-Endoskopiegerät gespendet“, so Hübner. Er bedauerte, dass aufgrund von Lieferengpässen der Wunsch nach größeren Generatoren leider nicht erfüllt werden konnte.

Zudem wolle man noch einen vollausgestatteten Krankenwagen für Kobeljaky kaufen, kündigte OB Häusler an. Das kürzlich von der Feuerwehr Engels-brand gespendete und inzwischen bestens ausgestattete Tanklöschfahrzeug soll, wenn es die Sicherheitslage zulasse, in zwei bis drei Wochen von der Freiwilligen Feuerwehr zur ukrainischen Grenze gebracht werden, informierte Wolfgang Werkmeister.

Die Partnerschaftsbeauftragte Carmen Scheide ergänzte, dass die Verteilung der Spenden in Kobeljaky durch langjährige verlässliche Partner wie Viktor Popruga erfolge.

Der Dank von OB Häusler geht an das Unternehmen Transco Süd für die große Unterstützung bei der Abfertigung des ukrainischen Spediteurs, die Freiwilligen Feuerwehr Singen und den Technischen Diensten für den Transport der Hilfsgüter zur Spedition.

(Pressemitteilung: Stadt Singen)