Bayerns Basketballer gleichen gegen Ludwigsburg aus

Bayerns Basketballer gleichen gegen Ludwigsburg aus
Basketball: Bundesliga, MHP Riesen Ludwigsburg - FC Bayern München (Bild: picture alliance/dpa | Thomas Kienzle)
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Redaktion

Ludwigsburg – Die Basketballer des FC Bayern München haben im Playoff-Halbfinale der easyCredit-BBL den 1:1-Ausgleich geschafft. Bei den MHP Riesen Ludwigsburg setzten sich die Bayern in zweiten Duell der Serie mit 82:72 durch und beendeten damit die Ludwigsburger Heimserie. Zur Halbzeit hatten die Gäste mit 42:33 vorne gelegen.

Die „Starting Five“ von FCB-Coach Andrea Trinchieri bildeten – laut Vereinsmitteilung – Wade Baldwin, Robin Amaize, Vladimir Lucic, JaJuan Johnson und Leon Radosevic. Gleich zu Beginn musste diese viel einstecken. Lucic krachte schmerzhaft in einen Block von Wohlfahrt Bottermann und Baldwin verhedderte sich mit Jaleen Smith.

Wie schon in Spiel eins nutzten die Gastgeber – so der FCBB weiter – die Nickligkeiten zu einem guten Start (13:4, 4.). Doch die Münchner waren diesmal bereit für die Physis und hielten mit ihrer eigenen Intensität dagegen. Seeley vollendete mit zehn schnellen Punkten einen 15:6-Lauf und sorgte noch im ersten Viertel für den Ausgleich – 19:19. 

Rückkehrer Sisko ordnete die Angriffe und unterstützte Seeley von der Dreipunktlinie. Gleichzeitig griff die Verteidigung der Gäste: Immer wieder war eine Hand in den Passwegen der MHP Riesen. Allein in der ersten Hälfte forcierte das Trinchieri-Team 14 Ludwigsburger Ballverluste (32:23, 15.). Von den daraus resultierenden Fastbreaks profitierten Lucic, Zipser und Reynolds. Ein an beiden Enden dominantes zweites Viertel – 42:33 zur Halbzeit.

Auch im zweiten Durchgang blieben die Münchner konzentriert. Lucic eröffnete mit einem trockenen Dreier und blockte anschließend Polas-Bartolo mit den Fingerspitzen. Reynolds Flugeinlage war die folgende Antwort auf die Bemühungen der Riesen, über einen gut aufgelegten Bottermann den Rückstand zu verringern (56:46, 25.). Keine der beiden Mannschaften konnte sich in einem ausgeglichenen dritten Viertel einen Vorteil verschaffen (63:54).

Die Frage nach dem besseren Start in das Schlussviertel sei nach rund einer Minute beantwortet  gewesen – Seeley scorte nach Belieben und erhöhte den Vorsprung mit Hilfe von Reynolds auf 14 Punkte (68:54). Doch Ludwigsburger Topscorer Radebaugh hatte etwas gegen eine Vorentscheidung.

Er übernahm in der Offensive die Verantwortung und verkürzte abermals auf acht Punkte. Aber wieder waren die Bayern zur Stelle und trafen über Zipser und Lucic auch die schweren Würfe (78:67, 36.). Den Gastgebern begann nun die Zeit davonzulaufen. Eine nach wie vor aufmerksame Defensive erstickte die letzten Hoffnungen der Gastgeber auf ein Comeback.

„Es steht jetzt 1:1. Wir haben es mit einem guten Team zu tun, also müssen wir ruhig blieben“, sagte Andrea Trinchieri. „Wir sind gerade mit einer verbesserten Defense nach einem zu lässigen Spiel eins zurückgekommen. Wir waren dieses Mal bereit und haben mit Konzentration gespielt – in der Offense und Defense. Wir müssen nun vor dem neuen Kapitel, das in 48 Stunden beginnt, regenerieren.“