Axel Müller sichert sich Direktmandat im Kreis Ravensburg

Axel Müller sichert sich Direktmandat im Kreis Ravensburg
Axel Müller (CDU) hat sich gegen seine Herausforderin Agnieszka Brugger (Grüne) durchsetzen können. Zwar musste er einige Prozentpunkte einbüßen, konnte das Direktmandat aber mit deutlichem Vorsprung holen. . (Bilder: links: Tobias Koch / rechts: Stefan Kaminski, Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen)

Ravensburg (dpi) – Die Bundestagswahl ist in vollem Gange: Wie das Landratsamt Ravensburg auf der digitalen Wahlplattform bekannt gibt, hat sich Axel Müller von der CDU erneut das Direktmandat gesichert.

Es ist ein spannender Abend. Die 16 Jahre andauernde Ära Angela Merkel geht zu Ende, die Wahlergebnisse im Bund stellen alle Parteien vor Herausforderungen und die CDU muss große Verluste einstecken. Doch im Kreis Ravensburg hat die CDU mit ihrem Kandidat Axel Müller einen Grund zur Freude: Mit fast 10% Vorsprung hat sich Axel Müller am Sonntag erneut das Direktmandat gesichert.

Eine Übersicht zu den Wahlergebnissen im Kreis Ravensburg.
Eine Übersicht zu den Wahlergebnissen im Kreis Ravensburg. (Bild: Landratsamt Ravensburg)

Rund 30,56 Prozent der Wähler im Kreis Ravebsburg haben Axel Müller mit ihrer Erststimme gewählt. Das sind 7,98 Prozentpunkte weniger als bei der Bundestagswahl 2017.

Anfangs hatten Prognosen den Wahlsieg für die Grüne Kandidatin Agnieszka Brugger vorhergesagt, dieser Sieg traf allerdings nicht ein. Mit 21,07 Prozent konnte Brugger im Vergleich zur Wahl 2017 nur mit 0,87 Prozentpunkten zulegen.

FDP-Kandidat Benjamin Strasser konnte mit rund 14,34 Prozent ordentlich einsacken. Mit einem Plus von 4,20 Prozent zur Wahl 2017 kann sich Strasser über das Ergebnis freuen. Im Kreis Ravensburg hat die FDP bei den Erststimmen den größten Wählerzuwachs bekommen. Direkt dahinter folgt SPD-Kandidatin Heike Engelhardt mit 13,79 Prozent. Bei den Erststimmen konnte Engelhardt 1,38 Prozent zulegen.

Die AfD liegt bei 8,04 Prozent und muss sich mit einem schlechteren Ergebnis als 2017 zufrieden geben. 1,41 Prozent musste die rechtspopulistische Partei einbüßen.