Auswärtsschwäche der Söflinger Handballer hält an

Auswärtsschwäche der Söflinger Handballer hält an
Die TSG Söflingen I im Saisonspiel gegen die SG H2Ku Herrenberg. (Bild: Erich Westendarp)
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Redaktion

Herrenberg – Die TSG Söflingen I hat auch im zweiten Saisonspiel der Baden-Württemberg-Oberliga eine Niederlage hinnehmen müssen. Bei der SG H2Ku Herrenberg unterlagen die TSG-Handballer am Ende mit 28:34.

Vor rund 185 Zuschauer in der Markweghalle kamen die Söflinger nie richtig ins Spiel und liefen – von Anfang an – einem Rückstand hinterher. Bis zum 9:10-Zwischenstand in der 20. Minute blieb man noch auf ein Tor dran, verlor aber bis zur Halbzeit allerdings den Anschluss und musste somit mit einem 13:17-Rückstand in die Pause gehen.

In der zweiten Hälfte fand die TSG zu keinem Zeitpunkt zurück zu ihrem gewohnten Spiel. Vorne lief man sich, laut Mitteilung, oft in den Herrenberger Abwehrreihen fest und hinten kam man nicht in die Zweikämpfe. Schon in der 42. Minute war die SG H2Ku bereits auf sieben Tore enteilt (23:16). Und: Als es in der 49. Minute 20:29 aus Söflinger Sicht stand, war das Spiel bereits entschieden.

Aber: In den letzten elf Minuten konnte die Mannschaft von TSG-Trainer Steffen Klett immerhin noch das Ergebnis verbessern und noch ein paar Tore aufholen. Am Ende stand dennoch ein bittere, aber leistungsgerechte 28:34-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Co-Trainer und Kreisläufer Philipp Eberhardt kommentierte: „Wir haben in keiner Phase des Spiels die Qualität auf das Spielfeld gebracht, die notwendig gewesen wäre, um das Spiel zu gewinnen. Herrenberg war uns heute von der ersten bis zur 60. Minute überlegen.“

Und weiter: „Das ist natürlich enttäuschend. Wir müssen unter der Woche weiter an uns arbeiten, um gegen Heiningen am kommenden Wochenende eine bessere Leistung abzuliefern und das Spiel zu gewinnen.“