Ausstellung in Bad Waldsee: Feuerwerk aus Farbe, Fläche und Form

Ausstellung in Bad Waldsee: Feuerwerk aus Farbe, Fläche und Form
Die Künstlerinnen Carmen Bihler, Dr. Maren Dietrich und Carola Weber-Schlak zeigen knapp 100 Werke im Wohnpark am Schloss Bad Waldsee. (Bild: St. Elisabeth-Stiftung/Sabine Ziegler)

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Redaktion

Die Gemeinschaftsausstellung „Jede für sich?“ von Carmen Bihler, Dr. Maren Dietrich und Carola Weber-Schlak ist am Donnerstag, 19. Januar, im Foyer des Wohnparks am Schloss in Bad Waldsee eröffnet worden. Musikalisch umrahmt wurde die gut besuchte Vernissage von Christine Zimmermann (Weingarten) auf der Klarinette.

Wohnparkleiterin Laura Heber zeigte sich in ihren einführenden Worten sehr angetan von den knapp 100 ausgestellten Werken aus Malerei und Plastik, die den Eingangsbereich der Seniorenwohnanlage in eine Kunstgalerie verwandeln. „Ich bin begeistert von der Vielfalt der gezeigten Arbeiten und entdecke jedes Mal nochmals neue Aspekte bei Form und Farbe, wenn ich mir sie anschaue.“

Die Farbe ist zugleich die größte „Schnittmenge“ in den Kunstwerken der drei Künstlerinnen, die sich seit vielen Jahren kennen und im Kunstverein Ravensburg-Weingarten engagieren. In ihrer Begrüßungsrede unterstrich Carola Weber-Schlak stellvertretend für ihre Kolleginnen, dass ihre Arbeiten „von Farbe, Fläche und Form leben“ und den Betrachter neugierig machen sollen.

„Wir drei arbeiten gemeinsam, aber auch einsam jede für sich in ihrem Atelier und deshalb freuen wir uns umso mehr darauf, hier in Bad Waldsee gemeinsam ausstellen zu dürfen“, betonte Carola Weber-Schlak. Danach stellten die drei Frauen sich und ihre künstlerische Arbeit gegenseitig vor. Verwaltungsfachwirtin Carmen Bihler konzentriert sich auf Acryl- und Ölmalerei sowie auf Mischtechniken. Die Autodidaktin lässt sich auf Reisen für ihre abstrakten Gemälde inspirieren und verarbeitet die mitgebrachten Materialien aus dem Urlaub daheim im Atelier. Ärztin und Psychiaterin Dr. Maren Dietrich wandert zwischen der Steinbildhauerei und der Acrylmalerei hin und her.

Beim Malen und Drucken faszinieren die Künstlerin Farbkompositionen und biologische Strukturen, beim Bildhauen die ineinandergreifenden Flächen und Formen. Goldschmiedemeisterin Carola Weber-Schlak entwickelt dreidimensionale Arbeiten aus zuvor mit farbenfroher Acrylfarbe bearbeitetem Papier. Bei ihr gesellten sich zum goldschmiedischen Zeichnen auch Kohle und Pastell sowie Akt und Portrait. Unter’m Strich eine sehenswerte Schau im lichtdurchfluteten Wohnpark-Foyer, die viele Facetten moderner Kunst präsentiert und einem Feuerwerk an Farbe, Fläche und Form gleicht.

Infohinweis:
Die Ausstellung ist bis April täglich von 9 bis 18 Uhr im Wohnpark am Schloss (Steinacher Straße 70) zu sehen.

(Pressemitteilung: St. Elisabeth- Stiftung)