Aufklärungsfilm widmet sich dem Thema der häuslichen Gewalt gegen Frauen

Aufklärungsfilm widmet sich dem Thema der häuslichen Gewalt gegen Frauen
Gleichstellungsbeauftragte Petra Martin-Schweizer und Marcel Da Rin von der Singener Kriminalprävention präsentieren die Plakate zum Aufklärungsfilm. (Bild: Stadt Singen)
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Redaktion

Singen – Am 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. In Deutschland steigt die Anzahl der Gewalttaten seit Jahren und es lässt vermuten, dass Corona diese Situation verschärft. Zahlen aus repräsentativen Umfragen zeigen die Problematik deutlich auf: Im vergangenen Jahr wurden 158.477 Opfer von häuslicher Gewalt bundesweit polizeilich registriert. Und das Dunkelfeld ist groß, weil sich viele Frauen nicht trauen, Anzeige zu erstatten.

Die Singener Kriminalprävention (SKP) und die Gleichstellungsbeauftragte im Landkreis Konstanz nehmen dies zum Anlass, einen Aufklärungsfilm zum Thema Häusliche Gewalt zu veröffentlichen. Der Film mit dem Titel „Zuhause – Ein sicherer Ort!?“, wird am Donnerstag und Freitag, 25. und 26. November, auf folgenden Kanälen gezeigt: www.gemeinsamzukunftleben.de und/oder https://youtu.be/f55TOpEwpYY.

An beiden Tagen steht der Film für Interessierte, die in ihrem Alltag mit der Thematik zu tun haben, zur ersten Sichtung zur Verfügung. Eine weitere Nutzung des Filmes ist erwünscht, muss aber mit den Initiatoren abgesprochen werden. Ziel ist es, den Film dann öffentlichkeitswirksam mit Fachkräften zu präsentieren.

Das Filmprojekt wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und durch die SKP, dem Landratsamt Konstanz, dem Verein Sicherer Landkreis Konstanz e.V. und dem Corona-Kulturfonds des Landkreises Konstanz unterstützt.

Zur Abstimmung, Vorführung und Verwendung des Films stehen folgende Kontakte zur Verfügung: SKP, Telefon 07731/85-544, E-Mail: skp@singen.de,

Gleichstellungsbeauftragte, Telefon 07531/800-1363, E-Mail: gleichstellung@LRAKN.de.

Weitere Informationen auch unter www.LRAKN.de/nulltoleranz.

(Pressemitteilung: Stadt Singen)