Aschenkreuz „to go“

Aschenkreuz „to go“
Aschenkreuz am Aschermittwoch in der katholischen Kirche Ravensburg. (Bild: Kath. Gesamtkirchengemeinde RV)
WOCHENBLATT
Redaktion

Ravensburg – Der Aschermittwoch wird in den katholischen Kirchen trotz Corona als Beginn der Fastenzeit begangen. Die Aktion „Kirche in der Stadt“ bietet auch dieses Jahr ein „Aschenkreuz to go“ – zu Deutsch: Aschenkreuz zum Mitnehmen.

Am Aschermittwoch, 17. Februar, können Besucher der Jodoks-Kirche in der Ravensburger Unterstadt von 12 bis 16 Uhr einen persönlichen Segen zur Fastenzeit erhalten.

Mit dieser Form sollen vor allem Menschen angesprochen werden, die ein anderes spirituelles Angebot suchen. Hygienevorgaben wie Maske und Abstand werden eingehalten. An mehreren „Segensstationen“ sprechen haupt- und ehrenamtlich in der Kirchengemeinde engagierte Frauen und Männer den Besuchern einen Segen zu. Die Asche können die Besucher dann jeweils aus einem kleinen Förmchen entnehmen und sich selbst mit der Asche bekreuzigen oder sich die Asche ohne Berührung auf die Stirn streuen lassen.

Die Asche symbolisiert die Bereitschaft zur Buße und Umkehr. Traditionell wird diese feierlich gesegnete Asche aus den im vorigen Jahr am Palmsonntag geweihten Zweigen bereitet. Die Gläubigen erhalten sie mit den Worten: „Gedenke, o Mensch, dass du Staub bist und zum Staube zurückkehren wirst!“ Dies ist von alters her zudem auch ein Zeichen für Reinigung, weil früher aus Asche auch Seife hergestellt wurde.

In der Ravensburger Kernstadt finden am Aschermittwoch in Liebfrauen und Christkönig jeweils um 18 Uhr auch Eucharistiefeiern statt.