«Aschenkreuz to go»: Beginn der Fastenzeit mit Muffinformen

«Aschenkreuz to go»: Beginn der Fastenzeit mit Muffinformen
Franz Kopp macht seiner Frau Evi Gräble-Kopp in der Pfarrkirche Sankt Jodok mit Asche ein Kreuz auf die Stirn. (Felix Kästle/dpa)
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Redaktion

Ravensburg (dpa/lsw) – Der Aschermittwoch wird in den katholischen Kirchen trotz Corona als Beginn der Fastenzeit begangen. Die Pfarrkirche St. Jodok in Ravensburg bietet dieses Jahr die besondere Aktion «Aschenkreuz to go» an – zu Deutsch: Aschenkreuz zum Mitnehmen. Besucher der Kirche konnten am Mittwoch einen persönlichen Segen zur Fastenzeit erhalten, wie Gemeindereferentin Christine Mauch erklärt. Hygienevorgaben wie Maske und Abstand würden eingehalten.

An mehreren Segensstationen sprachen haupt- und ehrenamtlich in der Kirchengemeinde den Menschen einen Segen zu. Die Asche konnten die Besucher dann jeweils aus einem kleinen Muffinförmchen entnehmen und sich selber mit der Asche bekreuzigen oder sich die Asche ohne Berührung auf die Stirn streuen lassen.

Die Asche symbolisiere die Bereitschaft zur Buße und Umkehr, sagte Mauch. Die Gläubigen erhielten sie mit den Worten: «Gedenke, o Mensch, dass du Staub bist und zum Staube zurückkehren wirst».