AOK unterstützt Projekte in der Suchtprävention im Landkreis

AOK unterstützt Projekte in der Suchtprävention im Landkreis
von links: Landrat Dr. Heiko Schmid; Susana Kraus-Janik, AOK; Heike Küfer, Kommunale Suchtbeauftragte; Jürgen Weber, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Ulm-Biberach; Dezernentin Petra Alger (Bild: Landratsamt Biberach)
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Redaktion

Biberach – Seit dem Jahr 2010 gibt es eine Kommunale Suchtbeauftragte im Landkreis Biberach. Von Anfang an unterstützt die AOK die Umsetzung von Projekten in der Suchtprävention. Dieses Jahr erhält der Landkreis eine Fördersumme von 6.112 Euro. Mit dem Geld können Projekte und Programme durch die kommunale Suchtbeauftragte im Landkreis Biberach umgesetzt werden.

Zur Übergabe der Fördermittel kamen nun Landrat Dr. Heiko Schmid mit dem stellvertretenden Geschäftsführer der AOK Ulm Biberach, Jürgen Webe,r und weiteren Mitarbeitenden zusammen.

Im Gespräch betonte Landrat Dr. Heiko Schmid: „In diesen permanent herausfordernden Zeiten ist es wichtig, auch kleine Zeichen zu setzen. Gerade im Suchtbereich sind die Herausforderungen mit der Pandemie nicht kleiner geworden. Hier gibt es einen Bedarf, und ich bin froh, dass die AOK weiterhin Projekte in der Suchtprävention bei uns im Landkreis unterstützt.“

Trotz Pandemie konnten zahlreiche Projekte und Programme an die neuen Bedingungen angepasst und anschließend durchgeführt werden. Im Jahr 2022 werden diese, soweit die Rahmenbedingungen dies ermöglichen, wieder in gewohntem Umfang stattfinden. Ganz besonders im Fokus stehen nachfolgende geplante Aktionen:

In der Aktionswoche Alkohol vom 14. bis zum 22. Mai 2022 finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Die Aktionswoche stellt in diesem Jahr die Arbeit der Selbsthilfegruppen in den Fokus. Im Seminar MOVE (Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen) vertiefen Menschen, die mit Jugendlichen arbeiten ihre Kompetenzen in einem Gesprächsführungsseminar. Das Seminar findet vom 19. bis zum 22. Mai 2022 statt.

In der Förderungsrunde im Mai beim Projekt „KOMM vor Ort“ können Schulen, Vereine, aber auch Initiativgruppen Projekte im Bereich Suchtprävention und Gewaltprävention und im Bereich Jugendschutz gefördert bekommen. Anträge können ab sofort gestellt werden. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2022. Ein weiteres wichtiges Element ist der digitale Elternabend zur Medienkompetenz von Jugendlichen mit Clemens Beisel. Dieser kann das ganze Jahr über von Schulen im Landkreis gebucht werden.

Interessierte können sich zu den genannten Aktionen und zum Seminar bei der Kommunalen Suchtbeauftragten, Heike Küfer melden: Telefon: 07351 52-6326, E-Mail: heike.kuefer@biberach.de

(Pressemitteilung: Landratsamt Biberach)