Anti-Corona-Demos in Ulm: weitere im Südwesten am Samstag

Anti-Corona-Demos in Ulm: weitere im Südwesten am Samstag
Das Wort "Polizei" steht auf einem Einsatzwagen. (Bild: Marijan Murat/dpa/Symbolbild)

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Redaktion

Ulm (dpa/lsw) – Mehrere unangemeldete Versammlungen in der Ulmer Innenstadt haben am späten Freitagabend die Polizei in Atem gehalten. Bei den Demos gegen die Coronamaßnahmen sei es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen gekommen, sagte ein Polizeisprecher am Samstag.

Wieviele Menschen sich an den Kundgebungen beteiligten, wurde nicht mitgeteilt. Die Polizei sei mit starken Kräften vor Ort gewesen. Wegen Beleidigung eines Polizisten wurde ein 52 Jahre alter Mann angezeigt. Ein 29-Jähriger bespuckte einen Autofahrer und muss sich den Angaben zufolge wegen Körperverletzung verantworten. Eine angemeldete Gegendemo auf dem Münsterplatz sei ohne Zwischenfälle verlaufen.

Für Samstagnachmittag waren Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen in Crailsheim mit rund 5000 Teilnehmenden angekündigt; in Kehl – Motto «Freiheit oder Sklaverei» – und Freiburg wollten jeweils 2000 Menschen auf die Straße gehen. In Reutlingen wurde eine Versammlung mit 7000 Menschen erwartet.