Anschlussfinanzierung – Stiftung Warentest rät: „Jetzt vor steigenden Zinsen absichern“

Anschlussfinanzierung – Stiftung Warentest rät: „Jetzt vor steigenden Zinsen absichern“
Wer jetzt einen Anschlusskredit abschließt, kann viel Geld sparen, falls die Zinsen weiter steigen. (Bild: Stiftung Warentest)
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Redaktion

Im Jahresvergleich haben sich Immobilienkredite laut Finanztest mehr als verdoppelt. Wer jetzt einen Anschlusskredit abschließt, kann viel Geld sparen, falls die Zinsen weiter steigen. Im langfristigen Vergleich sind die Konditionen noch immer günstig, erläutern die Experten der Stiftung Warentest.

Mit einem Forwarddarlehen können sich Eigentümer die aktuellen Hypothekenzinsen sichern, auch wenn die Zinsbindung ihres aktuellen Kredits erst in zwei, drei oder fünf Jahren endet. Dafür nehmen die Banken einen kleinen Zinsaufschlag.

Bis zu 10.000 Euro sparen

Diese Aufschläge sind trotz der gestiegenen Zinsen im Vergleich zum letzten Test vor vier Monaten aber kaum gestiegen. Ein Darlehen mit zehn Jahren Zinsbindung und zwei Jahren Vorlauf kostet bei den günstigsten Anbietern zum Beispiel nur 0,1 Prozentpunkte Aufschlag. Dieses Forwarddarlehen gibt es im Modellfall von Finanztest im Schnitt für 1,78 Prozent.

Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot besteht – je nach Fall – mehr als ein ganzer Prozentpunkt Unterschied. Wer vergleicht, kann daher mehr als 10.000 Euro sparen. Auch ein Wechsel des Kreditinstituts lohnt sich oft und ist nicht sehr kompliziert. Auch können Kreditnehmer Konkurrenzangebote nutzen, um bei ihrer bisherigen Bank bessere Konditionen auszuhandeln.

Der Kreditvergleich von 67 Banken, Vermittlern und Versicherern findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/anschlusskredite.

(Pressemitteilung: Stiftung Warentest)