Angebot für Familien mit Kindern bis drei Jahren: „Start.Singen“ bietet frühe Hilfen

Angebot für Familien mit Kindern bis drei Jahren: „Start.Singen“ bietet frühe Hilfen
Frühe Hilfen sind für sie wichtig (von rechts): Marika Boll (Fachbereichsleiterin Kinder und Familien), Bürgermeisterin Ute Seifried und Standortkoordinatoren Veronika Luible (Schwangerenberatungsstelle Sozialdienst katholischer Frauen). (Bild: Stadt Singen)
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Redaktion

An vier Standorten im Stadtgebiet Singen sollen Familien mit Kindern unter drei Jahren Informationen und Angebote zu frühen Hilfen in Singen erhalten. Ziel ist es, die Familien so früh wie möglich, noch vor dem ersten Kitabesuch, zu erreichen, da es eine große Verunsicherung gebe, betonte Bürgermeisterin Ute Seifried. In Städten wie Karlsruhe und Konstanz habe man damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Hierzu kooperiert die Stadt mit vier Trägern: der Schwangerenberatungsstelle der Diakonie in der Nordstadt, der Schwangerenberatungsstelle Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und der Lila Distel der AWO in der Innenstadt sowie dem evangelischen Familienzentrum Markus in der Südstadt, ergänzte Marika Boll als Fachbereichsleiterin Kinder und Familien.

Start für die Frühen Hilfen war 2020 mit dem Willkommensbuch einschließlich Anschreiben von Oberbürgermeister Häusler und Bürgermeisterin Seifried und einem Geschenk an alle in Singen wohnenden Neugeborenen. Künftig werden die Willkommensgeschenke allen frisch gewordenen Eltern durch die Standortkoordinatoren, wie Veronika Luible vom SkF, auf Wunsch überbracht. Hierzu erhalten die Eltern im Vorfeld einen Terminvorschlag.

Zum Kennenlernen und Austausch der Eltern auch untereinander werden an den vier Standorten wöchentlich niederschwellige Elternkurse angeboten, erklärt Marika Boll. Auch Baby-Sprechstunden seien geplant. Bei der Lila Distel der AWO (Alemannenstraße 31) treffen sich die Eltern immer montags von 10 – 12 Uhr. Beim SkF findet der Elternkurs mittwochs ab 9. November von 10 – 12 Uhr im Kardinal-Bea-Haus (Theodor-Hanloser-Straße 5) statt. Kurstermine an den anderen Standorten sind in Planung.

Die Stadt Singen übernimmt die Personalkosten für Start.Singen, der Träger die Sach- und Mietkosten. Die Elternkurse werden auch durch das Landesprogramm „Stärke“ übernommen.

(Pressemitteilung: Stadt Singen)