„Alles was Sie wollen“ – nur leider nicht jetzt!

„Alles was Sie wollen“ – nur leider nicht jetzt!
Ana Schlaegel und Tobias Bernhardt gemeinsam auf der Bühne (Bild: Photo Art Hund)
WOCHENBLATT
Redaktion

Ravensburg (le) – Wer auf die Homepage des Theater Ravensburg schaut, dem sticht der Satz „Ohne Kunst und Kultur wird’s still“ ins Auge. Der Schriftzug der Plakatkampagne ist vielerorts zu einem Symbol geworden. Er wird von unzähligen Unterstützern als Zeichen der Solidarität mit der unter der Corona-Pandemie besonders leidenden Kunst- und Kulturbranche in alle Welt getragen. Die Idee der Kampagne hatten Maria Paz Caraccioli Gutierrez und Martin Diesch.

Ganz so still ist es im Theater Ravensburg nicht. Zwei Produktionen wurden einstudiert und warten darauf, dass sich der Vorhang vor größerem Publikum wieder hebt. Vor zwei Wochen wurde unter strengsten Hygienevorschriften für die Presse die Premiere von „Alte Liebe“, ein Theaterstück von Elke Heidenreich, aufgeführt. Jetzt gab es „Alles was Sie wollen“ – aus der Feder von Matthieu Delaporte, zu sehen.

Ana Schlaegel und Tobias Bernhardt gemeinsam auf der Bühne (Bild: Photo Art Hund)

Ana Schlaegel schlüpft in die Rolle der scharfzüngigen und erfolgreichen Autorin Lucie und Tobias Bernhardt alias Thomas ist der hartnäckige und durchweg humorvolle Vater zweier Kinder.

Das Schauspiel zirkelt um das große Thema Beziehungen und beschreibt, wie aus einer Zwecklüge, eine gelebte Wahrheit wird, mit allen überraschenden, aber auch durchaus bitteren Konsequenzen.

Wann das Theater Ravensburg wieder an den Start gehen darf, steht leider noch nicht fest. Wer die Kulturschaffenden gerne unterstützen möchte, kauft oder verschenkt Theatergutscheine. Mehr unter www.theater-ravensburg.de