Allensbach hat in Regensburg nichts zu bestellen

Allensbach hat in Regensburg nichts zu bestellen
Allensbach (gelbe Trikots) hat Regensburg nur zu Beginn im Griff gehabt. (Bild: Thomas Scherer)
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Redaktion

Regensburg (wb / tmy) – Die Drittligahandballerinnen des SV Allensbach haben am vierten Spieltag der Aufstiegsrunde in die 2. Bundesliga beim ESV Regensburg mit 27:39 deutlich das Nachsehen gehabt. Die Regensburgerinnen sichern sich damit einen der direkten Aufstiegsplätze.

Für die „Hühner vom Bodensee“ gibt es hingegen – laut Vereinsmitteilung – nur noch theoretische Chancen auf Platz drei, der zur Relegation gegen den Tabellenzwölften der aktuellen Zweitliga-Saison, die SG 09 Kirchhof, berechtigen würde.

Beim SV Allensbach fehlte – neben den Langzeitverletzten – auch Neuzugang Charleen Heieck krankheitsbedingt. Der Start in die Partie gegen den langjährigen Konkurrenten aus der Drittligastaffel Süd begann – so der SVA weiter – verheißungsvoll. Junioren-Nationalspielern Kimberly Gisa und Julia von Kampen brachten die Gäste mit 2:0 in Führung.

Bis zur 6. Spielminute hielten die Allensbacherinnen ihre Gegnerinnen durch einen weiteren Gisa-Treffer und einen Doppelschlag von Rückraum-Shooterin Franziska Höppe auf Distanz (5:3). Im weiteren Spielverlauf glichen die Gastgeberinnen aus und es entwickelte sich bis zum 6:6 in der 11. Minute eine ausgeglichenen Partie, in der die Angriffsreihen dominierten.

Dann verletzte sich Torhüterin Leonie Kuntz, die zweite Junioren-Nationalspielern des SVA, und konnte nicht mehr eingesetzt werden – der Knackpunkt. Dieser Rückschlag wendete das Blatt und Regensburg stellte mit drei Toren in Folge auf 9:6. Das zwang SVA-Teamchef Oliver Lebherz zur ersten Auszeit.

Allensbach kam zunächst wieder bis auf zwei Tore heran. Ein Doppelschlag von Regensburgs Franziska Peter, die zu den besten Spielerinnen des ESV gehört und unter dem Strich neunmal erfolgreich war, bedeutete eine Fünf-Tore-Führung für die Gastgeberinnen und beim Spielstand von 9:15 aus SVA-Sicht die nächste Auszeit. Bis zur Pause ging es torreich weiter und mit 20:15 für Regensburg wechselten man die Seiten.

Die zweite Hälfte war relativ einseitig. Die Allensbacherinnen versuchten vieles, aber Regensburg spielte weiterhin zielsicher und baute die Führung aus. 39 erzielte Tore sprachen am Ende eine deutliche Sprache. Beim SVA wechselte Teamchef Oliver Lebherz nochmals durch. Nadja Greinert war einmal mehr die erfolgreichste Torschützin der Hühner, des weiteren zeigten sich Franziska Höppe und Kimberly Gisa treffsicher.

Kommenden Samstag, 29. Mai, trifft der SV Allensbach am letzten Spieltag der Aufstiegsrunde auf den ehemaligen Deutschen Meister Frankfurter HC. Anwurf ist um 19.30 Uhr. Es wird auf der SVA-Website wieder einen Livestream geben.

SVA:

Arno, Kuntz, Leenen (Tor); Mitreiter, Greinert (9/6), Walz, Bok (2), Gisa (4), Höppe (5), von Kampen (2), Epple (1), Rinkeviciute (3), Müller (1), Goudarzi, Ilciukaite.