Ab 2022 kehrt „Schlecker“ zurück

Ab 2022 kehrt „Schlecker“ zurück
Schon 2022 soll Schlecker wieder durchstarten. (Bild: picture alliance / dpa | Tobias Kleinschmidt)
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Redaktion

Mit seiner Unternehmensgruppe kitzVenture hat Investor Patrick Landrock die Marke Schlecker gekauft, und will bereits im kommenden Jahr für ein Comeback der Marke sorgen.

Von diesem Mega-Comeback berichten mehrere Medien übereinstimmend. Noch im Jahr 2010 konnte der damalige Geschäftsführer Anton Schlecker einen Jahresumsatz von knapp 6,5 Milliarden Euro erzielen. Bis zu seiner Insolvenz war Schlecker das größte Drogeriemarktunternehmen Europas.

Vor zehn Jahren musste Schlecker Insolvenz anmelden

Schlecker stellte im Januar 2012 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, welches im März 2012 eröffnet wurde. Die Zerschlagung der insolventen Kette wurde dann am 01. Juni 2012 eröffnet. Bereits wenige Wochen später schlossen sämtliche Schlecker-Filialen, kurze Zeit später kam auch das Aus für die Schlecker XL GmbH. Nach dem Verkauf der einzelnen Filialen wurde die Tochtergesellschaft „Ihr Platz“ ebenfalls aufgelöst. Durch die Insolvenz von Schlecker und „Ihr Platz“ verloren tausende Schlecker-Frauen ihren Job.

Die Rückkehr der Marke „Schlecker“

Bisherige Planungen von Landrock sehen vor, dass es kein reiner Drogeriemarkt mehr wird. Zu den Drogeriemarktartikeln sollen auch Produkte des täglichen Bedarfs hinzukommen, zum Beispiel Lebensmittel, Büro- und Geschäftsbedarfsprodukte sowie Baumarktartikel.

„Die Marke ‚Schlecker‘ ist noch heute europaweit jedem ein Begriff und kommt jetzt wieder zurück, dieses Mal noch größer, digitaler und innovativer – es soll der größte Angriff in der Geschichte des europäischen Handels werden“, teilt das Unternehmen KitzVenture mit. Auf lange Sicht gesehen sollen mehrere tausend Arbeitsplätze entstehen.