Durch Fernzugriff um Geld betrogen 27-Jähriger von falschem Bankmitarbeiter abgezockt

27-Jähriger von falschem Bankmitarbeiter abgezockt
Ein Betrüger verschaffte sich Zugriff auf das Mobiltelefon eines Mannes und gelangte so zu einem vierstelligen Geldbetrag. (Bild: Pixabay)

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Redaktion

Stockach (ots) – Ein falscher Bankmitarbeiter hat einen jungen Mann am Mittwochmittag um einen vierstelligen Euro-Betrag betrogen.

Mann gewährt Betrüger Fernzugriff auf sein Smartphone

Der 27 Jahre alte Mann erhielt gegen 12 Uhr einen Anruf eines angeblichen Mitarbeiters seiner Hausbank. In dem Telefonat machte der Betrüger dem Mann weiß, dass es verdächtige Aktivitäten auf seinem Konto gegeben habe, die überprüft werden müssten. In der Folge überzeugte der Anrufer den 27-Jährigen eine App mit einer Fernwartungssoftware auf sein Handy zu laden und ermöglichte dem Betrüger damit einen Fernzugriff auf sein Mobiltelefon. Im weiteren Verlauf brachte der Täter den Mann dazu, sich bei seinem Online-Banking anzumelden und eine TAN einzugeben. Der Telefonbetrüger erbeutete so einen vierstelligen Betrag vom Konto des jungen Mannes.

Die Polizei warnt vor Betrugsmaschen

Die Polizei warnt immer wieder vor dieser und anderen Betrugsmaschen, mit denen versierte Betrüger ihre Opfer übers Ohr hauen. Seriöse Anrufer fragen nie nach Geld, Wertsachen, TAN’s, Bank- oder persönlichen Daten. Im Zweifel legen Sie gleich auf! Geben Sie auf keinen Fall private Daten, z.B. Bankkonto- oder Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. Paypal) heraus. Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner oder ihr Handy, beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.

Wachsam sein

Seien Sie wachsam und vertrauen Sie nicht der Rufnummer auf ihrem Telefondisplay, die durch einen technischen Kniff gefälscht sein könnte (sogenanntes Call-ID-Spoofing). Rufen Sie im Zweifel selbst zurück oder verständigen Sie die Polizei. Helfen Sie auch weniger technikaffinen Mitgliedern Ihrer Familie und treffen Sie Vereinbarungen für Notfälle, um keine Angriffsfläche für derartige Betrugsversuche zu bieten.

Weitere Informationen gibt es auf den Internetseiten der Polizei unter https://praevention.polizei-bw.de.

(Pressemitteilung: Polizeipräsidium Konstanz)