Gut vorbereitet auf den Ernstfall 16 Medizinstudenten beim vierten DonauDoc EKG- und Notfallkurs

16 Medizinstudenten beim vierten DonauDoc EKG- und Notfallkurs
Gruppenbild EKG- und Notfallkurs Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Mitte oben bis unten: Intensivschwester Sima, Patrick Griffel, Annette Stöckler, René Schad, Erster Bür-germeister Emil Buschle, Dr. med. Frank Ludwig, Dr. Mi-chael Kotzerke, links unten: Maria-Tiziana Ferrante (Bild: Stadt Tuttlingen)
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Redaktion

Tuttlingen – Der bereits vierte DonauDoc EKG- und Notfallkurs für Medizinstudenten fand im Klinikum Landkreis Tuttlingen statt. Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung der Initiative DonauDoc, dem Klinikum Landkreis Tuttlingen und der Firma Karl Storz SE & Co. KG realisiert.

Wie liest man ein EKG richtig? Was ist bei Herz-Rhythmus-Störungen zu beachten? Welche Maßnahmen müssen bei einer Reanimation ergriffen werden, um einen Herzkreislaufstillstand zu beenden? Praktische Fragen wie diese standen beim zweiten DonauDoc EKG- und Notfallkurs für Medizinstudenten im Mittelpunkt. 16 angehende Mediziner nahmen teil und nutzten die Chance, ihre praktischen Kenntnisse neben dem Studium zu vertiefen.  Geleitet wurde der Kurs durch zwei Experten des Klinikums Landkreis Tuttlingen: Dr. med. Michael Kotzerke, Kardiologe und Chefarzt der Medizinischen Klinik, und Dr. Frank Ludwig, Oberarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin und ALS Instructor.

Die Teilnehmenden wurden von Dr. med. Kotzerke, Tuttlingens Erstem Bürgermeister Emil Buschle und dem Donau-Doc Vertreter Dr. med. Alexander Lux begrüßt. Dr. med. Kotzerke freute sich darüber, dass diese Veranstaltung durch die enge Kooperation zwischen dem Klinikum, der Stadt Tuttlingen und der Mitwirkung und Unterstützung des ortsansässigen Medizintechnik-Clusters wie am Beispiel der Firma Karl Storz erneut ermöglicht wurde.

 „Die Stadt und der Landkreis Tuttlingen bieten eine hervorragende Lebensqualität und es lohnt sich, sich als Mediziner im Klinikum einzubringen oder sich mit einer eigenen Praxis hier niederzulassen“, warb Emil Buschle für den Standort und für die Besonderheiten im Medizintechnikcluster Tuttlingen. Er dankte außerdem den Kooperierenden, dass diese sich in ihrer Freizeit für die Nachwuchsgewinnung engagieren.

Dr. med. Alexander Lux, der selbst bei Dr. Kotzerke als Assistenzarzt das EKG gelernt hat, warb für das wirtschaftlich hochaktive Umfeld, in dem man allen möglichen Hobbies nachgehen könne. Laut Dr. Kotzerke bietet sowohl der Weiterbildungsverbund für Allgemeinmedizin in Tuttlingen als auch das Engagement des DonauDoc Netzwerkes die Möglichkeit als Region aufzutreten, um planbare und attraktive Weiterbildungsangebote in Klinik und Praxis anbieten zu können.

Dr. Michael Kotzerke und Frank Ludwig behandelten Themen rund um Herz-Rhythmus-Störungen und Reanimationsmaßnahmen. Im Rahmen des Notfallkurses konnte René Schad, Medizinprodukteberater bei der Firma Karl Storz, den Teilnehmern die modernen Videolaryngoskope der Firma, die in der Notfallmedizin eingesetzt werden, demonstrieren. Intensivschwester Sima, Annette Stöckler, Maik Stefanovic, Anästhesie-Fachkräfte sowie Patrick Griffel, Assistenzarzt für Anästhesie, begleiteten und unterstützten die Kursteilnehmer mit ihrer fachlichen Expertise.

Die Stadt Tuttlingen unterstützt die Ärztliche Versorgung vor Ort. Die DonauDoc Workshop-Reihe für Medizinstudenten wird unterstützt von der DonauDoc Initiative, der Stadt und dem Landkreis Tuttlingen, dem Klinikum Landkreis Tuttlingen sowie der ansässigen Industrie.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und den Förderprogrammen finden Sie unter www.tuttlingen.de.

(Pressemitteilung: Stadt Tuttlingen)